Taxistand mit Taxis

Fahrkostenerstattung

Wir übernehmen die Kosten bei:

  • stationär erbrachten Leistungen
  • Fahrten zu voll- und teilstationären Krankenhausbehandlungen
  • Rettungsfahrten ins Krankenhaus
  • Krankentransporten, für die eine medizinische Betreuung notwendig ist
  • Fahrten zu ambulanten Behandlungen sowie Fahrten zu vor- oder nachstationären Behandlungen oder zu einer ambulanten Operation, wenn dadurch eine stationäre oder teilstationäre Krankenhausbehandlung verkürzt oder vermieden werden kann
  • einer durch Ihren behandelnden Arzt bescheinigten dauerhaften Mobilitätseinschränkung
  • vorliegen eines Schwerbehindertenausweises mit den Kennzeichen „aG“ (außergewöhnliche Gehbehinderung), „H“ (hilflos) oder „Bl“ (blind)
  • einer Einstufung in den Pflegegrad 3,4 oder 5. Bei Pflegegrad 3 muss zusätzlich eine ärztlich bescheinigte dauerhafte Mobilitätseinschränkung vorliegen.

Ihr Arzt muss zuerst eine medizinische Notwendigkeitsbescheinigung in Form der sogenannten „Verordnung für Krankenbeförderung“ (Muster 4) ausfüllen, dann reichen Sie den Antrag auf Fahrkostenübernahme sowie die Originalbelege über die Ihnen entstandenen Fahrkosten wie Taxiquittungen, Bahnfahrkarten oder Kilometernachweise postalisch bei uns ein.

Betriebskrankenkasse Mobil Oil, 20091 Hamburg

Gesetzliche Zuzahlung

Der gesetzliche Eigenanteil für jede Fahrt zu ambulanten oder stationären Behandlung beträgt 10 Prozent, jedoch mindestens 5,00 Euro bzw. maximal 10,00 Euro je Fahrt.

Sonderregelungen für Fahrten zu ambulanten Behandlungen

Vor einer geplanten Fahrt zu einer ambulanten Behandlung sollten Sie sich von uns beraten lassen.

Die Kosten für Fahrten zu einer ambulanten Behandlung können wir nur unter bestimmten Voraussetzungen übernehmen. Diese müssen vor Antritt der Fahrt von uns genehmigt werden. Solche Ausnahmefälle sind zum Beispiel Fahrten von Patienten, die laut Schwerbehindertenausweis außergewöhnlich gehbehindert (aG), blind (Bl) oder besonders hilfsbedürftig (H) sind oder die Pflegestufe II bzw. III besitzen. Außerdem können Fahrten zu einer ambulanten Dialyse, zu einer parenteralen antineoplastischen Arzneimitteltherapie oder zu einer parenteralen onkologischen Chemotherapie übernommen werden.

Besonders bei regelmäßig anfallenden Kosten besteht gegebenenfalls die Möglichkeit, dass der Leistungserbringer direkt mit uns abrechnet, damit für Sie der Aufwand entfällt. Hierzu beraten wir Sie gern.

So geht es: Fahrkosten erstatten lassen

  1. Fahrkosten ärztlich verordnen lassen
  2. Erstattung beantragen
  3. Antrag, Quittungen und Belege im Original einreichen

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