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Fitness 04/2016
Mann beim Schneeschuhwandern
© kapulya / Thinkstock

Wintersport auf die sanfte Tour

Skifahren und Snowboarden bringen einen Riesenspaß – doch es gibt auch Alternativen, die das Bedürfnis vieler Wintersportler nach Ruhe und unberührter Natur befriedigen. Von Winterwandern bis Langlauf – wir stellen vier sanfte Wintersportarten vor.

Unberührte Hänge, mit Schnee gepuderte Wälder und eine atemberaubende Ruhe – abseits der Ski-Hochburgen bieten sanfte Wintersportarten die Möglichkeit, winterlich-verschneite Landschaften einmal ganz anders zu erleben. Ganz gleich, ob einem eher nach stiller Einkehr oder doch nach ein bisschen mehr Action ist – es gibt viele Möglichkeiten, die Bergwelt abseits der üblichen Pisten zu erkunden. Gut für alle, die erstmal reinschnuppern möchten: Die meisten sanften Wintersportarten muss man nicht erst erlernen – und die nötige Ausrüstung kann man in vielen Wintersportorten kostenlos oder gegen eine geringe Gebühr leihen.

Winterwandern

Wandern ist die vermutlich einfachste und günstigste Art, sich im Winter etwas Gutes zu tun: Wer sich auch in der kalten Jahreszeit regelmäßig an die frische Luft begibt, stärkt sein Immunsystem und ist weniger anfällig für Erkältungskrankheiten. Um sich nicht zu verlaufen oder in gesperrte Gebiete zu geraten, empfiehlt es sich, eine ausgewiesene Wanderstrecke entlang eines präparierten Weges im Schnee zu wählen. Solche Winterwanderwege werden so gelegt, dass sie durch eine reizvolle und abwechslungsreiche Landschaft führen.

Ausrüstung: Zum Winterwandern braucht man ein paar warme, wasserdichte Schuhe mit gutem Profil. Am besten eignen sich klassische Bergstiefel, die mindestens knöchelhoch sein, eine steife Sohle mit gutem Profil haben und gut imprägniert sein sollten. Warme und gleichzeitig atmungsaktive Bekleidung ist ebenfalls wichtig.

Schneeschuhwandern

Schneeschuhwandern hat sich in den vergangenen Jahren regelrecht zu einer Trendsportart entwickelt – nicht zuletzt deshalb, weil es sehr einfach zu erlernen ist. Mit den Schneeschuhen an den Füßen geht es über die weiße Pracht. Die große Auflagefläche verhindert ein Einsinken in den Schnee. Einfach drauflos stiefeln sollte man jedoch nicht: Wildruhezonen müssen beachtet werden und die Strecke sollte nicht lawinengefährdet sein. Viele Tourismusvereine bieten geführte Schneeschuhtouren an.

Ausrüstung: Bei der Wahl der Schneeschuhe gilt es zu entscheiden, ob man sich eher in ebenen Flächen und Tiefschnee oder in alpinerem Gelände bewegen möchte – entsprechend gibt es Schuhe in unterschiedlichen Materialien und Ausführungen. Zudem braucht der Schneeschuhwanderer ein paar Stöcke mit großem (Tiefschnee-)Teller.

Langlauf

Beim Langlaufen geht es auf Skiern entlang einer speziell gespurten Strecke im Schnee, der Loipe. Die meisten Loipen sind Rundtouren, sodass die Rückkehr zum Ausgangspunkt gesichert ist. Aus sportlicher Sicht ist Langlauf ein echter Fitmacher: Fast alle Muskelgruppen werden dabei beansprucht. Da der Langläufer konstant in Bewegung ist, wird auch die Ausdauer effektiv trainiert. Gleichzeitig werden die Gelenke nicht überfordert, sodass sich Langlauf auch für Übergewichtige hervorragend eignet. Wer wenig Ausdauer hat, sollte in gemächlichem Grundtempo mit kurzen Strecken anfangen und sich langsam steigern. Es empfiehlt sich ein Einsteigerkurs, um den Bewegungsablauf richtig zu erlernen.

Ausrüstung: Langlaufskier sind relativ schmal und leicht. Für Anfänger eignen sich am besten sogenannte Nowax-Skier – die Bretter besitzen integrierte Abstoßzonen, auch als Schuppen bekannt. Außerdem benötigt man ein Paar Stöcke sowie Langlaufschuhe mit spezieller Bindevorrichtung der Vorderseite des Schuhs.

Rodeln

Mit dem Schlitten die Hügel hinunterzusausen hat den meisten von uns schon als Kind Spaß gemacht – warum sollte das jetzt anders sein? Wichtig ist dabei nur, dass man die Techniken des Bremsens und Lenkens mit den Füßen beherrscht. Wer den Aufstieg scheut, kann in vielen Orten spezielle Rodelshuttles nutzen, die den Rodler zum Ausgangspunkt für die Talfahrt bringen.

Ausrüstung: Der Klassiker ist natürlich ein Holzschlitten mit zwei Kufen. Wer möchte, wählt einen Bob – ein Plastikgerät ohne Kufen, auf dem man deutlich näher am Boden sitzt. Manche Bobs haben ein Steuerelement.

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Tipp

Die Kooperation für sanften Wintertourismus „Best of Winter“ bietet unter www.best-of-winter.com zahlreiche Tourvorschläge sowie Einkehr- und Ausrüstungstipps für viele Skigebiete.

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