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Gesundheit 04/2016
Frau kaempft gegen Erkaeltung
© Dirima / Thinkstock

Ohne Erkältung durch den Winter

Ob im Büro, im Supermarkt oder im Bus: Kaum ist der Winter da, hört man es schon von allen Seiten husten und schniefen. Lässt sich da eine Ansteckung überhaupt vermeiden? Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie einer Erkältung vorbeugen.

Der Winter ist Erkältungszeit. Kaum sinken die Temperaturen, machen sich bei vielen auch schon die ersten Erkältungszeichen wie Halsschmerzen, Schnupfen und Husten bemerkbar. Meistens handelt es sich dabei um einen sogenannten grippalen Infekt – eine durch Viren hervorgerufene Infektion der oberen Atemwege. Nicht zu verwechseln ist sie mit einer echten Grippe, die durch Influenzaviren ausgelöst wird. Den Unterschied erkennt man vor allem daran, dass eine Erkältung sich meist über mehrere Tage entwickelt und danach wieder abklingt, während eine Grippe den Betroffenen plötzlich mit heftigen Gliederschmerzen sowie hohem Fieber überrascht und die Beschwerden ein bis zwei Wochen anhalten können.

Wie stecken wir uns überhaupt an?

Jede Auskühlung des Körpers schwächt das Immunsystem.

Dass wir uns vor allem in den Wintermonaten mit einer Erkältung anstecken, liegt daran, dass jede Auskühlung des Körpers das Immunsystem schwächen kann. Trockenes Klima tut ein Übriges, denn beheizte Räume trocknen Schleimhäute aus und Viren haben leichtes Spiel. Sowohl bei einer Erkältung als auch bei einer Grippe erfolgt die Ansteckung durch den direkten Kontakt mit infizierten Personen, zum Beispiel durch eine Tröpfcheninfektion beim Niesen, Husten oder Sprechen aus nächster Nähe. Aber auch wenn man einem Erkrankten die Hand schüttelt oder Türgriffe, Telefone oder Tastaturen anfasst, die er zuvor berührt hat, können Viren übertragen werden. Wer sich danach selbst an Mund oder Nase greift, befördert die Krankheitserreger direkt zur eigenen Mund- und Nasenschleimhaut.

Wann hilft eine Impfung?

Da es zu viele verschiedene Erkältungsviren gibt, um sich dagegen impfen zu lassen, ist ein intaktes Immunsystem der wirksamste Schutz vor einem grippalen Infekt. Anders sieht es bei der echten Grippe aus: Gegen den Grippevirus gibt es durchaus einen Impfstoff. Dieser setzt sich allerdings jedes Jahr anders zusammen, da sich auch der Virus Jahr für Jahr verändert. Insbesondere Risikogruppen wird deshalb empfohlen, sich jährlich ab Oktober impfen zu lassen. Dazu gehören Menschen über 60 Jahre, kleine Kinder, Schwangere und Menschen mit chronischen Erkrankungen, da diese das Immunsystem schwächen. Für diese Personengruppen übernimmt die BKK Mobil Oil die Impfkosten vollständig, bei allen anderen bezuschusst sie eine Grippeschutzimpfung. Das heißt: Von den ca. 60,00 Euro für eine Grippeschutzimpfung (Impfstoff und ärztliche Behandlung) verbleibt ein Eigenanteil von etwa 12,00 Euro.

Erkältung vorbeugen – so geht´s

Ihr Immunsystem stärken Sie mit einer gesunden Ernährung, viel Bewegung und einer erhöhten Vitaminzufuhr.

Sowohl beim grippalen Infekt als auch bei der Grippe können einige konkrete Maßnahmen dabei helfen, eine Ansteckung zu vermeiden. So sollte man in erkältungsintensiven Zeiten Menschenmengen umgehen – die Wahrscheinlichkeit, jemandem mit Schnupfen gegenüberzustehen, ist hier sehr hoch. Versuchen Sie generell, Abstand zu Erkrankten zu halten und auf Händeschütteln zu verzichten. Ganz wichtig ist außerdem, sich immer wieder gründlich mit Seife die Hände zu waschen. Ihr Immunsystem stärken Sie mit einer gesunden Ernährung, viel Bewegung und einer erhöhten Vitaminzufuhr – vor allem Vitamin C. Viel frische Luft und ausreichend Flüssigkeit halten zudem die Schleimhäute intakt. Zu Hause sollte man die Heizung vor allem nachts nicht zu hoch drehen und öfter stoßlüften. Ist die Erkältung schon spürbar, können zumindest die Symptome gelindert werden. Zu den bewährten Hausmitteln für Erwachsene gehört es, mit Kamille oder japanischem Heilpflanzenöl zu inhalieren. Für Kinder empfiehlt sich stattdessen das Inhalieren mit isotonischer Kochsalzlösung, die es fertig zu kaufen gibt. Kräutertees und Zinkpräparate können die Regeneration unterstützen. Außerdem sollten Sie Stress und körperliche Anstrengung vermeiden – der Körper braucht jetzt alle Energien, um den Infekt zu bekämpfen.

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