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Young 03/2019
Junge Frau raucht Shisha
© ckarlie / Getty Images

Harmlos oder schädlich? So wirken Shishas auf die Gesundheit

Wasserpfeifen liegen im Trend. Viele mögen es, neue Tabaksorten zu probieren und mit Freunden zu rauchen. Das ist jedoch gefährlicher als oft angenommen. Wie wirkt Shisha-Rauch im Körper? Und wie schädlich ist er im Vergleich zu Zigaretten?

Ursprünglich war das Rauchen von Wasserpfeifen vor allem im Nahen Osten unter älteren Männern verbreitet. Das hat sich längst geändert: Auf der ganzen Welt und auch in Deutschland konsumieren immer mehr junge Leute Shishas.¹ Ob nach Schulschluss, in der Lernpause an der Uni oder am Wochenende: Für viele gehört es einfach dazu, sich mit Freunden in der Shisha-Bar zu treffen und gemeinsam eine Wasserpfeife zu rauchen. Selbst Nichtraucher greifen oft zum Shisha-Schlauch und sind überzeugt, dass der Rauch einer Wasserpfeife unbedenklicher ist als Zigarettenrauch. Doch stimmt das tatsächlich?

Der Mythos vom unbedenklichen Shisha-Rauchen

Dass in Shisha-Tabak kein Teer zu finden ist, hat nicht viel zu bedeuten.

Ein bloßer Blick auf die Inhaltsstoffe macht schnell deutlich, dass die Shisha alles andere als eine gesunde Alternative zur Zigarette ist: Neben Nikotin enthält Shisha-Rauch mindestens 82 schädliche Substanzen, darunter zahlreiche krebserzeugende Stoffe, giftige Metalle und Kohlenmonoxid.² Dass in Shisha-Tabak kein Teer zu finden ist, hat nicht viel zu bedeuten: Teer entsteht erst, wenn der Tabak erhitzt wird, sei es in der Zigarette oder in der Shisha. Das Einatmen all dieser Schadstoffe kann akute gesundheitliche Folgen haben, etwa eine Beeinträchtigung der Lungenfunktion, eine Kohlenmonoxidvergiftung, erhöhten Blutdruck und Herzrasen. Langfristig steigt zudem unter anderem das Risiko für Lungenkrebs und Herzerkrankungen. Durch das gemeinsame Benutzen der Pfeife besteht die Gefahr einer Übertragung von Hepatitis und Herpesviren.

Süßes Gift aus der Wasserpfeife

Beim Shisha-Rauchen kommt ein spezieller feuchter Tabak zum Einsatz, der in den verschiedensten Geschmacksrichtungen wie Apfel, Vanille oder Zimt erhältlich ist. In der Wasserpfeife wird der Tabak auf Kohle verschwelt. Der entstehende Rauch wird dann durch ein Wassergefäß geleitet, wobei er sich abkühlt, und über einen Schlauch inhaliert. Der süße Geschmack überdeckt den unangenehmen Tabakgeschmack und suggeriert so eine trügerische „Ungefährlichkeit“. Hinzu kommt: Der durch das Wasser gekühlte Qualm wird meist tiefer inhaliert als heißer Zigarettenrauch. Im schlimmsten Fall kann es dadurch zu einer Kohlenmonoxid-Vergiftung kommen. Daneben erhöht sich die Nikotinkonzentration im Blut innerhalb kürzester Zeit sehr stark. Viele glauben, das Wasser würde den Rauch filtern. Auch das stimmt nicht: Tatsächlich durchquert der Rauch das Wasser in kleinen Bläschen, kommt also gar nicht damit in Kontakt – eine „Reinigung“ kann also gar nicht stattfinden. Zwar werden Shishas in der Regel nicht täglich, sondern eher gelegentlich geraucht, meistens in der Gruppe. Das Rauchen einer Shisha dauert jedoch wesentlich länger als das einer Zigarette und so gelangen auch mehr Schadstoffe in den Körper. Bleibt festzustellen: Eine Shisha zu rauchen ist keineswegs gesünder, als zur Zigarette zu greifen – das Abhängigkeitspotenzial ist ähnlich, die Schadstoffbelastung sogar höher.

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Endlich nicht mehr rauchen – so klappt’s bestimmt

Ob Zigarette, Shisha oder andere Tabakverdampfer: Mit dem Rauchen aufzuhören, ist nicht leicht – erst recht, wenn die Freunde nicht mitziehen. Wir möchten Sie auf dem Weg in ein rauchfreies Leben unterstützen, deshalb übernehmen wir für unsere Versicherten die kompletten Kosten für das Coaching-Programm NichtraucherHelden. Tägliche Videos, Übungen und der Austausch mit der Community helfen den Teilnehmern dabei, selbst ein NichtraucherHeld zu werden und zu bleiben. Alle Infos gibt es auf unserer Website.

(1) Quelle: Tabak-Atlas Deutschland 2015

(2) Quelle: Ärzteblatt

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