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Familie 03/2019
Vater und Kind toben
© Westend61 / Getty Images

Smartphone, ade! Bringen Sie Bewegung in den Alltag Ihres Kindes

Aktiv zu sein ist bereits für die Kleinsten enorm wichtig. Dennoch bewegen sich viele Kinder in Deutschland zu wenig. Was können Eltern tun, um beim Nachwuchs Lust auf Sport zu wecken und spielerisch Bewegung in den Alltag zu bringen?

Bewegung liegt dem Menschen im Blut: Schon von klein auf strampelt das Baby, um Freude oder Frust zu zeigen. Später beginnt es ganz von allein zu krabbeln und zu laufen, um die Welt zu erkunden. Und schon bald klettert, hüpft und balanciert das Kleinkind, um immer besser darin zu werden, sich in dieser Welt zurechtzufinden. Ohne diesen Bewegungsdrang wäre eine Entwicklung vom unselbstständigen Säugling zum selbstbewussten und gesunden Erwachsenen kaum möglich. Dennoch bewegen sich Kinder heute viel weniger, als es von Experten empfohlen wird.¹ Woran liegt das und was können Eltern tun, um es zu ändern?

Bewegung ist der Grundstein für ein gesundes Leben

Viele Kinder in Deutschland haben motorische Defizite.

War es früher selbstverständlich, dass Kinder den Nachmittag draußen beim Spielen verbrachten, bestimmen heute oft eher Fernsehen, Computer und Smartphone den Alltag. Die Zeit, die der Nachwuchs so verbringt, geht als Bewegungszeit verloren. Viele Eltern haben zudem Bedenken, ihre Kinder allein auf der Straße oder im Park spielen zu lassen, weil sie fürchten, es könnte ihnen etwas passieren. Die Folge: Zahlreiche Kinder in Deutschland haben motorische Defizite – sie können zum Beispiel kaum noch rückwärts laufen, balancieren oder einen Purzelbaum machen, haben wenig Kraft und Ausdauer. Und damit beginnt ein Teufelskreis, denn mit der mangelnden Fähigkeit verlieren sie auch oft die Freude daran, sich zu bewegen. Hinzu kommt: Bei kleinen Bewegungsmuffeln steigt das Risiko, übergewichtig zu werden. Schon in jungen Jahren ist so der Grundstein für Beschwerden wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes im Erwachsenenalter gelegt.

Auch bei Spiel und Sport: Wer wagt, gewinnt

Zwar steht Sport auch in der Schule auf dem Stundenplan – Experten sind sich jedoch einig, dass diese zwei bis drei Stunden in der Woche deutlich zu wenig sind. Die WHO empfiehlt, dass Kinder mindestens eine Stunde am Tag aktiv sein sollten. Damit ist allerdings nicht nur Sport gemeint, sondern jede Art von Bewegung. Eltern sollten sich ihrer Vorbildfunktion bewusst sein und zum Beispiel häufiger Wege mit dem Kind per Fahrrad oder zu Fuß statt mit dem Auto zurücklegen und zumindest am Wochenende gemeinsam den Spielplatz besuchen, im Wald spazieren oder schwimmen gehen. Außerdem ist es entscheidend, dass Eltern ihr Kind dazu motivieren, sich auszuprobieren. So nachvollziehbar es ist, dass sie es davor schützen möchten, sich wehzutun: Nur wer seinem Kind Vertrauen schenkt und es ermutigt, auf dem Spielplatz zu klettern und im Wald auf dem Baumstamm zu balancieren, vermittelt ihm auch jene Grundkompetenzen, die in Alltagssituationen hilfreich sein und am Ende das Unfallrisiko sogar mindern können.

Das A und O: Die passende Sportart finden

Nur wenn Bewegung Spaß bringt, bleibt das Kind dran.

Klar ist: Nur wenn die Bewegung Spaß bringt, bleibt der Nachwuchs auch dran – das ist bei den Kleinen nicht anders als bei uns Großen. Wenn es um die Auswahl einer Sportart geht, sollte man zuerst natürlich das Kind fragen. Hat es keine Idee, kann es einfach einmal seine Freunde zum Fußball, Schwimmen, Judo oder Hip-Hop-Kurs begleiten – vielleicht kommt es dort auf den Geschmack. Eltern können zudem den einen oder anderen Impuls geben, wenn sie ihr Kind ein wenig im Alltag beobachten: Worin ist es besonders geschickt? An welchen Bewegungsabläufen hat es Spaß? Die Antworten helfen oft, passende Sportarten zu finden. Unterstützen kann hierbei das kostenlose E-Book „Sport mit Kindern“ von SportScheck, das Eltern neben vielen praktischen Tipps für einen aktiven Alltag mit Kindern auch einen umfassenden Überblick gibt, welche Fähigkeiten bei unterschiedlichen Sportarten gefordert sind und geschult werden.

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Das Leben mit Kind spielend meistern

Ihr Kind sitzt nur vor dem Fernseher, kann nicht schlafen oder hat ständig Wutanfälle? Der familiäre Alltag stellt Eltern vor viele Herausforderungen – hilfreiche Tipps und Anregungen finden Sie in unserer Rubrik Kinderwelt. Klicken Sie doch einmal rein.

(1) Quelle: MoMo-Studie

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