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Familie 03/2016
Maedchen spielt mit Topf auf dem Herd
© monkeybusinessimages / Thinkstock

Kindersicherheit in der Küche

Schubladen, Schalter, Dosen und Flaschen – in der Küche gibt es für Kleinkinder jede Menge zu entdecken. Gleichzeitig lauern hier aber auch viele Gefahrenquellen. Was können Eltern für eine kindersichere Küche tun?

Spätestens wenn Kinder mit dem Krabbeln und Laufen beginnen, sollten Eltern den Haushalt unter die Lupe nehmen und sich fragen: Wo verbergen sich Gefahrenquellen? Wie lässt sich die Kindersicherheit erhöhen? Ganz wichtig ist es zunächst, Kinder altersgerecht über Gefahren aufzuklären und das richtige Verhalten zu üben. Gerade in der Küche ist es für Kinder besonders spannend, aber auch besonders gefährlich. Oft versuchen die Kleinen, durch Anfassen herauszufinden, woher Gerüche und Geräusche kommen. Gleichzeitig ist man selbst in der Regel beschäftigt und kann nicht ununterbrochen auf die Kinder achtgeben. Am sichersten ist es deshalb, das Kind beim Kochen oder Backen in den Kinderstuhl oder Laufstall zu setzen, sodass es das Geschehen aus sicherer Entfernung beobachten kann. Einige Vorkehrungen helfen zudem, Unfallrisiken für Kinder in der Küche zu entschärfen.

Vorsicht am Herd: Heiß und fettig

Besondere Vorsicht ist in der Nähe des Herds geboten. Hier drohen Verbrennungen durch das Anfassen der Herdplatten oder umkippende Töpfe mit heißem Inhalt. Sind Kinder in der Nähe, sollte man deshalb Stielgriffe von Töpfen und Pfannen stets nach hinten drehen – so sind sie für die Kleinen unerreichbar. Außerdem ist es sinnvoll, nach Möglichkeit die hinteren Kochfelder zu benutzen. Ein stabiles Herdschutzgitter kann zusätzliche Sicherheit bieten. Auch für die Bedienelemente gibt es mittlerweile Abdeckungen zu kaufen.

Küchengeräte: Praktisch, aber nur für die „Großen“

Messer und Scheren, aber auch Kleingeräte wie Handmixer und Allesschneider gehören in jede Küche. Für jeden dieser praktischen Helfer gilt: nach Gebrauch immer gleich wegräumen. Bei Geräten, die ihren festen Platz in der Küche haben, sollten die Stromkabel so verlegt sein, dass sie keine Stolperfallen darstellen und für Kinder nicht erreichbar sind. Großgeräte wie Geschirrspüler und Waschmaschine verlocken kleine Kinder zudem oft zum Hineinklettern, deshalb sollte immer darauf geachtet werden, ihre Türen gut verschlossen zu halten.

Tüten: Lebensgefährliche Einkaufshelfer

Plastiktüten rascheln interessant und leuchten bunt, aber zum Spielen sind sie vollkommen ungeeignet: Über den Kopf gestülpt werden sie für Kinder zur Erstickungsgefahr. Tüten sollten deshalb nach dem Einkauf immer sofort sicher verstaut werden – oder man nimmt stattdessen gleich einen Einkaufskorb mit in den Supermarkt.

Reinigungsmittel: Bunt, doch äußerst giftig

Grün, orange oder gelb – für die Kleinsten sehen die giftigen Putzmittel aus wie leckere Limonade. Die Behältnisse sollten deshalb stets außer Reichweite von Kindern aufbewahrt werden. Am besten verwahrt man sie in einem abschließbaren Schrank oder so weit oben, dass Kinder sie nicht erreichen können. Nach der Verwendung sollten die benutzten Mittel sofort wieder weggestellt werden. Für den Notfall ist es ratsam, die Telefonnummer der Giftnotrufzentrale in der Küche griffbereit zu haben.

Kindersicherheit im Haushalt: Erste Hilfe für kleine Unglücksraben

Bei schweren Verletzungen muss selbstverständlich umgehend der Rettungsdienst unter 112 gerufen werden. Bei leichteren Blessuren können einige Sofortmaßnahmen helfen, die der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e. V. auf seiner Website unter anderem für Verbrennungen, Schnittwunden und Vergiftungen zusammengestellt hat. Wichtige Infos für den Notfall erhalten Eltern auch im Kurs „Erste Hilfe am Kind“, der von verschiedenen Organisationen bundesweit angeboten wird.

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Tipp

Sie haben generelle Fragen zum Thema Kindergesundheit oder zum ganz gewöhnlichen Elternalltag? Rat suchenden Eltern steht das BKK-FAMILY-FON rund um die Uhr zur Verfügung. Unter der Nummer 040 3002-801 erhalten sie dort fachkundige Hilfe von einem qualifizierten Ärzteteam.

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Familie 03/2016
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