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Ausgabe 03/2016
Young 03/2016
Maedchen untersucht Hautunreinheiten im Spiegel
© gpointstudio / Thinkstock

Hautunreinheiten ade: Das hilft gegen Akne & Co.

Fast jeder Jugendliche leidet unter Pickeln. Zusammen mit der Pubertät sind sie plötzlich da – und lassen sich gar nicht so leicht wieder loswerden. Was kann man gegen die lästige Akne tun? Und wann sollte man mit Hautunreinheiten zum Arzt gehen?

Die lang ersehnte Party steht vor der Tür – und wieder einmal sprießen die Pickel im Gesicht? Die meisten Jugendlichen kennen und fürchten diese Situation. Da ist es ein schwacher Trost, dass die Freunde gemeinhin keinen Deut besser dran sind. „Mit Einsetzen der Pubertät – also bei vielen Mädchen schon ab zehn Jahren, bei Jungs etwa ab zwölf – verändert sich der Hormonhaushalt“, erklärt Hautarzt Dr. Christoph Liebich die Entstehung von Akne. „Der Körper produziert nun mehr Androgene, die die Talgdrüsenproduktion ankurbeln. Sehen kann man das zunächst daran, dass die Haut fettiger wird. Oft bilden sich dann auch erste Vorstopfungen in den Poren, die sogenannten Mitesser. Während die Talgproduktion unter der Haut weitergeht, verhornt der verstopfte Drüsenausgang. Hier vermehren sich nun Bakterien und führen Entzündungen herbei. Das Resultat sind die bekannten roten, schmerzhaften und oft eitrigen Pusteln, die wir als Akne kennen.“

Gewusst wie: Pickeln den Kampf ansagen

Auch wenn es normal ist, in der Pubertät unter Pickeln zu leiden – einfach so hinnehmen muss man den nervigen Hautausschlag nicht. So haben Untersuchungen gezeigt, dass bestimmte Nahrungsmittel wie Weißmehl, Zucker und Milch Akne verstärken können – wer unter vermehrten Hautunreinheiten leidet, sollte den Genuss dieser Produkte einschränken. „Oft meinen es Jugendliche auch zu gut mit der Hautpflege“, führt Dr. Liebich aus. „Sie benutzen eine viel zu fettige Creme, zum Beispiel die reichhaltige Anti-Aging-Creme der Mutter, und überlasten die Haut damit.“ Vorsicht ist auch bei Sonnencremes geboten – hier gibt es inzwischen gute fettfreie Produkte, die insbesondere für das Gesicht häufig besser geeignet sind. Schließlich können auch einige Medikamente zu Pickeln führen. In diesem Fall kann es helfen, nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt auf andere Präparate auszuweichen.

Hautunreinheiten beseitigen: Hier ist Vorsicht geboten

Und was tun, wenn die Pickel erst einmal da sind? Damit der Talg die Drüsen nicht weiter verstopfen kann, muss der Überschuss an Fett beseitigt werden. Ist die Akne noch nicht so schlimm, reicht oft schon eine schonende Reinigung, zum Beispiel mit milden Waschcremes und -gels. „Auf keinen Fall sollte man die Pickel selbst ausdrücken – das kann hässliche Narben im Gesicht geben, die ein Leben lang bleiben“, warnt Dr. Liebich. „Besser ist es, die Ausreinigung einer Kosmetikerin zu überlassen. Sie befreit die Poren sanft von den Verhornungen, sodass es zumindest eine Zeit lang keine Verstopfungen mehr gibt.“ Generell gilt: Wenn sich innerhalb kurzer Zeit viele Mitesser bilden und entzünden, sollte man zum Arzt gehen. „Akne ist mit Medikamenten gut behandelbar“, so Dr. Liebich. „Die Erfolge einer Aknetherapie sind umso größer, je früher die Behandlung einsetzt. Allerdings ist etwas Geduld gefragt, meist dauert es einige Wochen, bis sich ein Erfolg einstellt.“

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