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Ausgabe 03/2016
Gesundheit 03/2016
Mann mit Darmbeschwerden
© gpointstudio / Thinkstock

Gesunder Darm: Für ein gutes Bauchgefühl

Der Darm gehört zu den wichtigsten Organen in unserem Körper – und bereitet vielen Menschen immer wieder mal Sorgen. Woran kann es liegen, wenn die Verdauung verrückt spielt? Und was können wir dagegen tun?

In der asiatischen Medizin gilt der Bauch als Energiezentrum des Körpers, als Ursprung psychischer Stärke. Die westliche Wissenschaft nahm das lange nicht ernst. Inzwischen haben Forscher jedoch herausgefunden, dass der Darm mit den Billionen von Mikroorganismen, die ihn bewohnen, ganz entscheidend unsere Gesundheit beeinflusst. Und nicht nur das: Es gibt sogar Hinweise darauf, dass die Zusammensetzung der Nahrung Gehirnprozesse verändern kann. Das zeigte der belgische Psychiater Lukas van Oudenhove im Rahmen einer Studie.1

Darmflora: Auf die Balance kommt es an

Eine gesunde Darmflora hilft uns bei der Verdauung, baut schädliche Stoffe ab, verhindert, dass sich Krankheitserreger im Darm ausbreiten, und unterstützt das Immunsystem. Faktoren wie der persönliche Lebensstil und die Essgewohnheiten, aber auch Stress und die Einnahme von Antibiotika bergen das Risiko, das empfindliche Gleichgewicht der Darmflora zu stören. Die Folge sind Gärungsprozesse im Darm, die die gesunden Bakterien verdrängen. Schädliche Pilze und Krankheitserreger haben dann freie Bahn, um sich einzunisten. Ist die Darmflora gestört, können Darmbeschwerden wie Blähungen, Verstopfungen und chronischen Entzündungen die Folge sein.

Das richtige Essen fördert die Darmgesundheit

Wie wir uns ernähren, spielt für die Gesundheit unseres Darms eine große Rolle. Doch welche Nahrungsmittel tun dem Darm gut und welche sollte man besser meiden? Wichtige Grundlage für eine gesunde Verdauung sind Ballaststoffe, die zum Beispiel in Vollkornbrot, -reis und -nudeln, aber auch in Gemüse und Obst enthalten sind. Sie fördern die Darmtätigkeit und beschleunigen den Verdauungsprozess. Experten raten, Fleisch nur in Maßen zu verzehren, da der Genuss von rotem und verarbeitetem Fleisch Studien zufolge das Darmkrebsrisiko erhöht. Auch Zucker sollte man möglichst meiden, da er Pilze wie den Hefepilz Candida albicans im Darm sprießen lässt. Generell wichtig ist gutes Kauen, denn wer sein Essen eilig verschlingt und große Brocken mithilfe kalter Getränke runterspült, setzt den Verdauungstrakt unter Stress.2

Verdauungsprobleme: Wann sollte man zum Arzt?

Darmbeschwerden, die nur kurzfristig auftreten, sind oft harmlos. Dauern die Symptome aber länger als zwei Wochen an oder treten immer wieder auf, ist ein Arztbesuch ratsam. Häufiges Aufstoßen, Blähungen in Kombination mit Blut im Stuhl sowie starke Krämpfe im Bauchbereich sollten sehr ernst genommen werden, denn es kann sich auch um Hinweise auf eine ernsthafte Erkrankung wie Darmkrebs handeln. Wie bei jeder Krebserkrankung gilt auch hier: Je früher sie entdeckt wird, desto besser ist sie heilbar. Regelmäßige Früherkennungsuntersuchungen sind daher wichtig, um Darmkrebs rechtzeitig zu erkennen. Auch ohne Beschwerden ist ab einem Alter von 50 Jahren eine regelmäßige Darmkrebsfrüherkennung zu empfehlen. Die BKK Mobil Oil übernimmt hierfür die Kosten.

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