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Young 02/2020
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© gettyimages / Francesco Carta fotografo

Was bedeutet es eigentlich, „erwachsen zu werden“?

Ich wollte nie erwachsen sein.“ So wie „Nessaja“ aus Tabaluga geht es wohl vielen von uns. Denn älter werden bedeutet nicht nur, mehr Freiheiten zu haben, sondern auch mehr Verantwortung zu tragen. Doch was bedeutet es eigentlich, erwachsen zu werden?

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Marvin Ejder (20) absolviert aktuell eine Ausbildung zum Kaufmann für Dialogmarketing bei der BKK Mobil Oil. Als Gastautor beschreibt er in diesem Artikel, was „erwachsen werden“ für ihn bedeutet.
© privat

Früher war es so …

Was kommt wohl in der nächsten Mathe-Arbeit dran? Welches Kostüm trage ich in der Motto-Woche? Was sind noch gleich … Mitochondrien?

Während der Schulzeit ist man mit dem Kopf bei ganz anderen Dingen, als sich damit zu beschäftigen, wie es eigentlich genau nach der Schule weitergeht.
Man lernt, wie man Texte schreibt, Gedichte analysiert und eine Kurvendiskussion bearbeitet. Das ist alles schön und gut, aber das Wesentliche fehlt. Die Vorbereitung auf das, was folgt – das „echte“ Leben.

… und heute ist es so

Wie verfasse ich eine Steuererklärung? Worauf kommt es bei einem Mietvertrag an? Und was genau ist eigentlich ein Leasingvertrag? Auf diese Fragen bereitet uns die Schule nicht vor, denn hier ist das Leben die beste Schule. Dabei kommt es auf das richtige Mindset an, um mit all diesen neuen Erfahrungen, den Aufgaben und der steigenden Verantwortung umgehen zu können. Man könnte den Weg zum Erwachsenwerden in folgende Schritte unterteilen:

Entscheidungen treffen

Wenn man selbst entscheidet, welchen Weg man im Leben einschlagen will, findet man den Weg, den man selbst gehen will, und nicht den Weg, auf dem andere einen sehen wollen. Deshalb muss man selbst entscheiden, ob man beispielsweise studieren will oder doch lieber eine Ausbildung beginnen möchte. Ob man in seiner gewohnten Umgebung bleibt oder in eine andere Stadt zieht. Ob man alleine wohnen möchte oder mit dem Partner zusammenzieht.

Wichtig ist es, sich selbst in Geduld zu üben, denn nicht jeder kann diese Fragen schon früh beantworten. Also: Sich Zeit lassen, Ruhe bewahren und sich selbst nicht unter Druck setzen, denn jeder findet seinen Weg! Man muss immer daran denken, dass es das eigene Leben ist und nicht das von Familie oder Freunden.

Konsequenzen tragen

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© gettyimages / Maskot

In jüngeren Jahren hat man bei einer größeren Anschaffung einfach seine Eltern gefragt. Doch nun entscheidet man selbst. Das bringt Vor- und Nachteile mit sich, denn sollte man bei einem Kauf falsch entscheiden, ist man selbst schuld und muss mit den Konsequenzen leben.

Wie war das noch vor ein paar Jahren? Man wurde früh ins Bett geschickt, damit sich der Körper durch genügend Schlaf erholen und man gut in den nächsten Tag starten kann. Seitdem man selbst entscheidet, wann man schlafen geht, trägt man auch die Verantwortung für den nächsten Tag.

Wer kennt es nicht? Die Serie ist so spannend und die Zeit vergeht sehr schnell. Nun ist die Staffel vorbei – und es ist schon 2 Uhr morgens. Dabei muss man um 6 Uhr bereits wieder aufstehen. Nach so einer Erfahrung überlegt man zweimal, ob sich es lohnt, so lange wach zu bleiben.

Finanzielle Unabhängigkeit

Der dritte Schritt in Richtung Erwachsenwerden ist, finanziell unabhängig zu sein. Wenn man sich selbst die Wohnung, das Auto, Lebensmittel und andere Dinge kaufen kann, dann ist die Kontrolle der Eltern nicht mehr so stark gegeben. Mit diesem Schritt kommt man der Unabhängigkeit ein Stückchen näher, was ein wichtiger Teil des Erwachsenseins ist.

Erwachsenwerden ist also weniger eine Hürde, die man überschreitet, sondern eher ein Zustand der eigenen Wahrnehmung, der sich auch von Zeit zu Zeit verändert. Mal fühlt man sich bereit, das Leben alleine zu meistern, und ein anderes Mal ist es (noch) nicht so. Doch älter werden wir alle schnell genug – und was heißt es schon, wirklich „erwachsen“ zu sein?

Also: Bleibt euch selbst treu, macht euch keinen Druck und lasst euch die Zeit, die ihr braucht.

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