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Fitness 02/2019
Mobilität bearbeitet

Detox-Yoga: Übungen für mehr Energie und Leichtigkeit

Yoga werden viele positive Effekte nachgesagt. Beim Detox-Yoga geht es vor allem darum, den Stoffwechsel anzukurbeln und die Körperfunktionen zu verbessern. Expertin Petra Orzech erklärt, wie die Asanas wirken, und verrät Übungen zum Ausprobieren.

Stress, zu wenig Schlaf, kaum Bewegung und ungesundes Essen – unser Alltag ist oft geprägt von Dingen, die Gesundheit und Wohlbefinden belasten. Zu erkennen, dass Körper und Geist nicht mehr im Gleichgewicht sind, ist der erste Schritt auf dem Weg zur positiven Veränderung. Doch was genau kann man im zweiten Schritt tun, um wieder in Balance zu kommen? Detox-Yoga ist eine Möglichkeit, die nachhaltiger wirkt als ein Kurztrip ins Wellness-Hotel und sich gut ins Leben integrieren lässt, auch wenn die Zeit mal wieder knapp ist. Was genau hat es damit auf sich? Petra Orzech ist Diplom-Ökotrophologin und Yogalehrerin. In ihrem Podcast „Healthy Business Woman“ gibt sie wöchentlich wertvolle Tipps für Gesundheit, Ernährung, Fitness und Entspannung im Alltag. Uns hat sie im Interview erläutert, welche Wirkung Detox-Yoga hat, und uns zwei einfache, aber effektive Übungen zum Ausprobieren verraten.

Yogalehrerin Petra Orzech
Yogalehrerin Petra Orzech

Mobil-e: Frau Orzech, was versteht man unter Detox-Yoga?

Petra Orzech: Detox-Yoga beinhaltet verschiedene Asanas, die den Körper auf allen Ebenen beim Entgiften unterstützen. Das geschieht durch Drehungen, Umkehrhaltungen sowie Atem- und Entspannungsübungen. Sie alle haben gemeinsam, dass sie wie eine Reinigungskur für den Körper wirken, die den Stoffwechsel ankurbelt, das Immunsystem stärkt und neue Energie schenkt.

Mobil-e: Welche Effekte kann man mit den Übungen konkret erzielen?

Petra Orzech: Die Asanas massieren die inneren Bauchorgane und stimulieren die Entgiftungsorgane Darm, Leber, Niere, Lunge und Haut sowie die Lymphorgane. Dadurch kann uns Detox-Yoga dabei unterstützen zu entschlacken und die Säure-Basen-Balance im Körper wiederherzustellen. Spürbare Folgen sind eine bessere Verdauung, ein stärkeres Immunsystem und mehr Energie. Sichtbar werden die Effekte beispielsweise durch eine klare, rosige Haut mit weniger Cellulite, eine straffe Figur, starke Fingernägel und kräftiges Haar. Wer abnehmen möchte, kann sich darüber freuen, dass durch die Aktivierung des Stoffwechsels lästige Pfunde verschwinden, die durch keine Diät zu knacken sind. Und last but not least: Detox-Yoga kurbelt die Produktion von Glückshormonen an und verbessert so auch unsere Laune.

Mobil-e: Wer sollte Detox-Yoga unbedingt mal ausprobieren?

Petra Orzech: Die Übungen sind optimal für alle, die das Gefühl haben, dass es Zeit ist, körperlichen oder seelischen Ballast loszuwerden. Detox-Yoga kann eine wertvolle Unterstützung sein, wenn man sich gestresst fühlt, müde ist, ein schwaches Immunsystem hat, unter einer trägen Verdauung leidet oder lästige Pfunde nicht loswird. Auch wer sich im Alltag eher säurehaltig ernährt und unter den typischerweise damit verbundenen Problemen wie Sodbrennen leidet, kann mit den Asanas einen Ausgleich schaffen.

Mobil-e: Gibt es irgendetwas zu beachten, wenn man Detox-Yoga üben möchte?

Petra Orzech: Ganz wichtig ist es, im Anschluss an die Übungen reichlich zu trinken, damit die losgelösten Abfallprodukte auch aus dem Körper ausgeschieden werden können. Am besten eignet sich stilles Wasser – wer etwas mehr Geschmack braucht, kann ein paar Zitronen- oder Gurkenscheiben, frische Minze oder Ingwerscheiben hinzugeben. Idealerweise passt man seine Ernährung an den gesunden Lifestyle an und setzt auf viel Gemüse und Obst. Ein Übermaß an Fleisch sowie Zucker und Alkohol wirken hingegen kontraproduktiv. Um einen spürbaren Effekt zu erzielen, sollte man die Übungen regelmäßig praktizieren – ideal sind mindestens dreimal pro Woche 20 Minuten. Bei Zeitknappheit ist es besser, die Einheit etwas zu verkürzen, aber die Frequenz beizubehalten. Und wie immer ist das A und O, nicht ungeduldig mit sich und seinem Körper zu werden – von einmal Detox-Yoga kann man keine Wunder erwarten.

Effektive Detox-Yoga-Übungen für jedermann

Petra Orzech hat uns zwei wirkungsvolle Detox-Yoga-Asanas verraten, die jeder ohne Vorkenntnisse oder Hilfsmittel umsetzen kann.

Drehsitz

Yoga Drehhaltung

Diese Übung kann man prima im Büro zwischendurch einschieben: Verlagere dein Gewicht auf die rechte Gesäßhälfte und schwinge das linke Bein nach vorn. Stelle den linken Fuß an die Außenseite vom rechten Knie. Richte dich mit der Einatmung auf und drehe den Oberkörper mit der Ausatmung zur linken Seite. Halte für drei bis fünf Atemzüge und ziehe bei der Ausatmung den Bauchnabel Richtung Wirbelsäule. Drehe den Oberkörper mit der Einatmung wieder nach vorn. Anschließend wiederhole die Übung auf der anderen Seite. Diese Drehhaltung massiert die Bauchorgane und erhöht den Energiefluss rund um den Nabel. Niere, Magen, Dünndarm, Leber und Gallenblase werden verstärkt durchblutet, sodass Gifte ausgeschwemmt werden.

Halber Schulterstand

Yoga Umkehrhaltung

Insbesondere nach einem langen Arbeitstag ist diese Übung angenehm für den Körper: Lege dich auf den Rücken, die Arme befinden sich seitlich am Körper. Hebe deine Beine nun an, bis sie im 90-Grad-Winkel nach oben zeigen. Wer mag, legt zur Entlastung des Rückens ein Kissen unter das Gesäß. Atme nun entspannt und verweile für zwei bis fünf Minuten in dieser Position. Diese Umkehrhaltung regt den Stoffwechsel an, bringt Kreislauf und Verdauung ins Gleichgewicht und befreit Muskeln sowie Gelenke von Ablagerungen.

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