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Gesundheit 02/2017
Familie mit Kindern am Meer mit Sonnenschutz
© Imgorthand / Gety Images

Hallo Sommer: So schützen Sie Ihre Haut vor Sonne und Wasser

Sonne tanken, schwimmen gehen – gibt es im Sommer etwas Schöneres? Für unsere Haut ist diese Zeit jedoch purer Stress. Wie kann man sie darauf vorbereiten? Und worauf sollte man bei der Hautpflege achten, um Schäden vorzubeugen?

Der Sommer ist da – und mit ihm jede Menge Zeit, um ausgiebig in der Sonne zu baden und immer mal wieder im Pool abzutauchen. Doch während wir uns herrlich entspannen, verlangen Chlorwasser und Sonne der Haut viel ab. Ohne Schutz und die richtige Pflege drohen Juckreiz, Pusteln oder Sonnenbrand – langfristig kann zu viel Sonne sogar das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken, erhöhen. Wir haben Tipps zusammengestellt, mit denen Sie Ihre Haut gesund und gepflegt durch den Sommer bringen.

Schwimmen entzieht der Haut Feuchtigkeit

Bereits wenige Minuten im Pool können den pH-Wert des Säureschutzmantels anheben und seine Barrierefunktion beeinträchtigen.

Es klingt wie ein Widerspruch, ist aber Tatsache: Wasser trocknet die Haut aus. Grund dafür ist der pH-Wert unserer Haut. Sie wird von einem dünnen Film aus Feuchtigkeit und Fetten geschützt. Dieser sogenannte Säureschutzmantel hat einen pH-Wert von 5,5 – das heißt, unsere Haut ist leicht sauer. Das macht es Keimen und Bakterien schwer, sich darin einzuquartieren. Wasser hingegen hat einen neutralen pH-Wert von 7. Bereits ein paar Minuten im Pool können den natürlichen pH-Wert des Säureschutzmantels anheben, sodass seine Barrierefunktion beeinträchtigt wird, die Haut austrocknet und die Anfälligkeit für Infektionen steigt. Nach jedem Bad benötigt die Haut mehrere Stunden, bis sie ihren ursprünglichen pH-Level wieder erreicht. Je öfter man ins Wasser geht, desto stärker ist der austrocknende Effekt, sofern man nichts dagegen unternimmt. Und Chlor? Tatsächlich ist die Chemikalie im Wasser weniger schädlich, als gemeinhin angenommen. Sie kann aber das Austrocknen der Haut verstärken. Außerdem kann Chlor in die Haut eindringen und diese dort weiter reizen.

Tipps für Wasserratten

  • Im Wasser quillt die Haut auf – Make-up kann in die Poren gelangen und sie verstopfen. Vor dem Schwimmen sollten Sie sich deshalb auf jeden Fall abschminken. Benutzen Sie einen alkoholfreien Cleanser, um die Haut nicht zusätzlich auszutrocknen.
  • So schön glatte Haut auch ist: Verzichten Sie direkt vor dem Schwimmen aufs Rasieren, da sonst Chlor durch winzige Schnittwunden in die Haut gelangen und sie reizen kann.
  • Chlorwasser sollten Sie nach dem Schwimmen sofort abduschen – aber nur lauwarm und höchstens drei Minuten lang, da sonst der Säureschutzmantel weiter strapaziert wird. Das Duschgel sollte einen pH-Wert von 5,5 haben, um die Haut nicht zusätzlich zu belasten.
  • Frottieren Sie sich immer sanft ab – auch zu kräftiges Rubbeln mit dem Handtuch kann den Säureschutzmantel der Haut beschädigen.
  • Nutzen Sie anschließend zur Pflege am besten eine Creme, die Urea oder Glycerin enthält. Diese Inhaltsstoffe geben der Haut die Feuchtigkeit zurück, die sie beim Schwimmen verloren hat.

Gesund bräunen und Hautschäden vermeiden

Zu hohe UV-Strahlung und zu geringer Hautschutz erhöhen das Krebsrisiko.

Warum wird die Haut überhaupt braun? Auf diese Weise schützt sie sich vor den ultravioletten Strahlen der Sonne. Abhängig von der Wellenlänge unterscheidet man UV-A- und UV-B-Strahlen. Treffen sie auf die Haut, fangen spezielle Zellen in der Oberhaut an, das dunkle Hautpigment Melanin zu produzieren. Melanin kann einen Teil der UV-Strahlung auffangen. Die hautverträgliche Strahlendosis ist von Mensch zu Mensch verschieden und sollte nicht überschritten werden. Haut, die oft der Sonne ausgesetzt wird, altert schneller. Das liegt daran, dass die UV-A-Strahlung tief in die Haut eindringt und die elastischen Fasern zerstört – die Haut wird schlaff und faltig. Aber auch eine zu hohe UVB-Strahlung kann gefährliche Folgen haben. Sie ist hauptsächlich für Sonnenbrände verantwortlich. Für UV-A und UV-B gilt gleichermaßen: Bei zu hoher Strahlung oder wenn die Haut nicht ausreichend geschützt ist, kann es zu Störungen im Erbgut kommen, die schlimmstenfalls zur Entstehung von Hautkrebs führen.

Tipps für Sonnenanbeter

  • Gewöhnen Sie Ihre Haut langsam an die UV-Strahlen: Nehmen Sie nicht gleich lange Sonnenbäder, sondern gehen Sie lieber häufiger kurz raus. Mit der Zeit fällt es der Haut leichter, Melanin zu bilden.
  • Gehen Sie nicht ohne Sonnenschutz nach draußen. Auch gut geschützt kommt genug Strahlung an, um die Melaninproduktion in Gang zu setzen – braun werden Sie also trotzdem.
  • Durch Schwitzen, Baden und Abtrocknen schwindet der Sonnenschutz. Cremen Sie sich deshalb bei Aktivitäten im Freien alle zwei Stunden neu ein – und nach dem Baden noch einmal extra. Doch denken Sie daran: So wird der Sonnenschutz zwar aufrechterhalten, aber nicht verlängert.
  • Wer viel badet oder Sport treibt, sollte zu wasserfester Sonnencreme greifen: Durchs Wasser aufgequollene Haut lässt mehr UV-Strahlen in sich eindringen. Hinzu kommt, dass Wasser- und Schweißtropfen auf der Haut die Strahlen durch Spiegelung verstärken. So entsteht leicht ein Sonnenbrand.
  • Der Himmel ist bewölkt und Sie liegen unterm Sonnenschirm? Dennoch sollten Sie nicht auf Sonnenschutz verzichten: Sand, Wasser und Staubpartikel reflektieren die UV-Strahlen, sodass sie uns auch im Schatten erreichen. Und eine Wolkendecke können sogar bis zu 90 % der Strahlen durchdringen.
  • Im Auto und im Büro kann man übrigens ebenfalls einen Sonnenbrand bekommen: Je nach Glastyp bahnen sich UV-A- und UV-B-Strahlen ihren Weg durch Autoscheiben und Fenster. Auch hier gilt: Schützen Sie sich am besten immer mit einer passenden Creme.
  • Selbst Kleidung schützt uns nicht immer vor Sonnenbrand: Im nassen Zustand lässt zum Beispiel ein helles Baumwoll-T-Shirt mehr als die Hälfte der UV-Strahlung durch. Wer ganz sicher gehen will, greift zu Schutzkleidung mit ausgewiesenem Schutzfaktor.

Sicher ist sicher: Erweiterte Hautkrebsvorsorge für Versicherte ab 18 Jahren

Wird eine Hautkrebserkrankung in einem Frühstadium erkannt, ist sie fast in 100 % der Fälle therapierbar. Deshalb lohnen sich eine regelmäßige Selbstkontrolle und der Gang zur Hautkrebsvorsorgeuntersuchung, bei der Hautveränderungen sicher erkannt werden können. Für alle Versicherten ab dem 18. Lebensjahr übernimmt die BKK Mobil Oil einmal jährlich die Kosten für die Hautkrebsvorsorge beim Facharzt. Mehr Informationen erhalten Sie auf unserer Website unter www.bkk-mobil-oil.de/hautkrebsvorsorge.

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