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Familie 02/2017
Reiseapotheke
© adventtr / Getty Images

Reiseimpfung & Co.: Rundum gut geschützt in den Urlaub

Wer entspannt auf Reisen gehen möchte, sollte neben Badehose und Sandalen auch an erforderliche Impfungen denken – vor allem, wenn es ins Ausland geht. Wir haben die wichtigsten Infos und eine Checkliste für die Reiseapotheke zusammengestellt.

Niemand möchte im Urlaub krank werden. Ganz gleich, ob es nach Mallorca, nach Thailand an den Strand oder zur Safari nach Afrika geht, gilt deshalb: Wer verreist, sollte sich rechtzeitig um die nötigen Impfungen oder Auffrischungen kümmern. Vor allem bei Fernreisen ist es sinnvoll, sich etwa sechs Wochen vor Reiseantritt vom Hausarzt oder Reisemediziner beraten zu lassen. Aber auch Last-minute-Reisende können sich noch gegen viele Krankheiten immunisieren lassen.

Welche Reiseimpfungen sind ratsam?

Generell und unabhängig vom persönlichen Gesundheitszustand und Reiseziel werden von der Ständigen Impfkommission (STIKO) die sogenannten Standardimpfungen empfohlen. Hierzu gehören zum Beispiel Tetanus, Diphtherie und Keuchhusten. Auffrischungsimpfungen sind alle zehn Jahre erforderlich und auch kurz vor einer Abreise möglich. Darüber hinaus gibt es Impfungen, die bei Reisen in Risikogebiete empfohlen werden oder gar vorgeschrieben sind. So ist eine Impfung gegen Gelbfieber besonders bei Reisen in bestimmte Gebiete Afrikas und Südamerikas unerlässlich. Wenn Ihr Urlaub nach Süd- oder Mittelamerika, Afrika oder Ostasien geht, ist eine Impfung gegen Cholera sinnvoll. Ebenso gelten weite Teile Afrikas, Asiens und Lateinamerikas als Malariarisikogebiete – um eine Ansteckung zu verhindern, wird Reisenden neben dem generellen Schutz vor Mücken eine medikamentöse Prophylaxe empfohlen. Wer einen Aufenthalt in Afrika, Asien oder bestimmten Teilen Nordamerikas plant, sollte sich gegen Tollwut und Typhus impfen lassen. Ebenfalls ratsam ist ein Impfschutz gegen Hepatitis A und Hepatitis B. Die beiden Viren sind weltweit verbreitet und haben unterschiedliche Übertragungswege. Bei Hepatitis A besteht die Gefahr, sich durch mangelnde Hygiene in der Gastronomie oder in Sanitärräumen anzustecken, bei Hepatitis B durch Kontakte mit Blut, zum Beispiel bei medizinischen Notfallbehandlungen oder Tätowierungen. Die Website des Centrums für Reisemedizin  gibt Ihnen grundlegende Informationen zur Gesundheitsvorsorge für alle Länder der Welt.

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Tipp

Die BKK Mobil Oil übernimmt für zahlreiche Reiseschutzimpfungen einen Großteil der Kosten. Eine Liste der erstattungsfähigen Impfungen finden Sie unter www.bkk-mobil-oil.de/reiseimpfung. Da sie kein regulärer Bestandteil des Leistungskatalogs der gesetzlichen Krankenkassen sind, können sie nicht über die elektronische Gesundheitskarte abgerechnet werden. Damit wir Ihnen die Kosten anteilig erstatten können, reichen Sie bitte die Originalrechnungen bei uns ein.

Im Ausland krank – was nun?

Trotz aller Vorkehrungen kann es passieren, dass im Urlaub eine Erkältung zuschlägt, Sie sich den Magen verderben oder einen Hitzschlag bekommen. Falls Sie im Urlaub krank werden und zum Arzt müssen, sind Sie innerhalb der EU sowie in Island, Liechtenstein, Norwegen, Montenegro, Mazedonien, Serbien und der Schweiz durch Ihre Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) versichert. Die EHIC ist auf der Rückseite Ihrer elektronischen Gesundheitskarte zu finden. Deshalb vergessen Sie nicht, Ihre Karte mit in den Urlaub zu nehmen. Wenn Ihr Urlaubsziel außerhalb dieser Staaten liegt, können die Kosten der ärztlichen Behandlung nicht von uns übernommen werden, deshalb sollten Sie in diesem Falle keinesfalls ohne zusätzlichen Auslandskrankenversicherungsschutz losreisen.

Die wichtigsten Medikamente für unterwegs

Für alle Fälle ist es ratsam, vor Reiseantritt eine Reiseapotheke zu packen. Das gilt für jeden Urlauber und insbesondere für chronisch Kranke, die auf ihre Medikamente angewiesen sind. Um im Notfall die Kommunikation mit dem Arzt oder Apotheker im Ausland zu erleichtern, schreiben sie sich am besten die lateinische Bezeichnung ihrer Erkrankung sowie die lateinischen Wirkstoffnamen der Medikamente auf. Generell sollte man die Reiseapotheke nicht im Koffer verstauen, denn Gepäck kann immer mal verloren gehen. Außerdem stehen Koffer oft länger auf dem Rollfeld und können dort Hitze ausgesetzt sein.

Checkliste für die Reiseapotheke

Die Reiseapotheke muss immer entsprechend dem Reiseziel, der Reisedauer und -art sowie den individuellen Bedürfnissen zusammengestellt werden. Falls Sie unsicher sind, lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten.

Niemals fehlen sollten:

  • Durchfallmittel und Mittel zum Ausgleich des Flüssigkeitsverlusts bei Durchfall
  • Schmerz- und Fiebermittel
  • Mittel gegen Reiseübelkeit
  • mildes Abführmittel gegen Verstopfungen
  • Medikamente, die Erkältungsbeschwerden (Schnupfen, Husten, Heiserkeit) lindern
  • Mittel gegen Allergien
  • Augen- und Ohrentropfen
  • Wund- und Heilsalben sowie Wunddesinfektionsmittel
  • Sonnen- und Insektenschutz
  • kühlendes, juckreiz- und schmerzstillendes Mittel bei Insektenstichen und Sonnenbrand
  • Salbe oder Gel gegen Verstauchungen und Prellungen
  • Verbandmaterial und Desinfektionsmittel
  • Fieberthermometer
  • Pinzette und Schere
  • individuelle Medikamente nach ärztlicher Verordnung
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