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Young 02/2017
Jugendliches Maedchen beim Aufraeumen
© PeopleImages / Getty Images

Ordnung schaffen leicht gemacht

„Aufräumen“ ist bei vielen ein verhasstes Wort – dabei kann es richtig befreiend sein, in seinem Zimmer und seinem Kleiderschrank klar Schiff zu machen. Die Motivation fehlt? Diese Tipps helfen dabei, endlich loszulegen.

Das eigene Zimmer ist ein Rückzugsort, an dem man allein darüber bestimmen möchte, wie er aussieht. Oft sehen das die Eltern jedoch anders – zumindest, wenn es um die Ordnung geht. Doch wer kennt das nicht: Je häufiger sie darauf pochen, man solle endlich aufräumen, desto stärker wächst der Widerwille. Denn: Es ist doch unsere Sache, wie es in unserem Reich aussieht, oder? Aus Trotz verdrängen wir daher manchmal, dass wir ein ordentliches Zimmer bei anderen ganz gut finden – und stehen uns selbst im Weg. Wie kann man das ändern? Der entscheidende Trick ist, sich zu verdeutlichen, dass wir nicht für die Eltern aufräumen, sondern für uns selbst, damit wir uns wohler fühlen. Dass die Eltern mit ihren Ermahnungen aufhören, ist ein positiver Nebeneffekt. Und das Beste ist: Wenn im Zimmer erst einmal Ordnung herrscht, kann man mit ein paar einfachen Maßnahmen dafür sorgen, dass sich das nicht so schnell wieder ändert.

So siegt die Motivation über den inneren Schweinehund

Wann ist der beste Moment, um mit dem Aufräumen anzufangen? Genau jetzt! Mit diesen Tipps fällt das Loslegen leicht:

  • Wie jedes Projekt lässt sich auch das Aufräumen in Etappen viel leichter bewältigen. Deshalb unterteilt man das Zimmer am besten in Abschnitte und nimmt sich einen nach dem anderen vor.
  • Der Startschuss fällt dort, wo in kürzester Zeit der größte Unterschied sichtbar ist (siehe Tipps unten). Das motiviert zum Weitermachen.
  • Wie vieles andere bringt auch Aufräumen zusammen mit Freunden oder Geschwistern viel mehr Spaß und geht schneller. Natürlich sollte man sich später im Zimmer des anderen revanchieren.
  • Die Lieblingsmusik laut aufzudrehen macht munter und motiviert.
  • Ein weiterer Ansporn ist es, sich in Gedanken auszumalen, wie toll das aufgeräumte Zimmer später aussehen wird.
  • Ein Tipp fürs nächste Mal: Wer ein Foto vom ordentlichen Zimmer macht, hat eine super Motivationshilfe, wenn die nächste Aufräumaktion ansteht.

In fünf Schritten Ordnung schaffen

Manchmal ist das Chaos so groß, dass man gar nicht weiß, wo man mit dem Aufräumen anfangen soll. Wir verraten, wie sichtbare Erfolge ruck, zuck erzielt sind.

  1. Müll einsammeln
    Müll fällt in einem Zimmer sofort auf – ist er weg, sieht es mit wenig Aufwand gleich viel ordentlicher aus. Deshalb landen als Erstes alte Zeitschriften und Ähnliches in einem Karton für den Altpapiercontainer, und alles andere, was nicht mehr zu gebrauchen ist, kommt in einen Müllsack.
  2. Bett machen
    Ein zerwühltes Bett lässt jeden Raum chaotisch aussehen. Ist es aufgeschüttelt und glatt gezogen, wirkt nicht nur das Zimmer gleich viel ordentlicher, sondern man hat auch einen tollen Platz, um Kleidung zu falten, Papiere zu sortieren und so fort.
  3. Klamotten sortieren
    Herumliegende Kleidung trägt ebenfalls viel zum Eindruck der Unordentlichkeit bei. Deshalb wandern im nächsten Schritt die schmutzigen Klamotten in den Wäschekorb und die sauberen in den Schrank. Dabei die Schuhe nicht vergessen!
  4. Krimskrams einsammeln
    Als Nächstes sind alle anderen Dinge dran, die sich nicht an ihrem Platz befinden. Am besten sammelt man alle Sachen zuerst auf einem Haufen und sortiert sie dann nach Kategorien. So kann man anschließend in einem Rutsch alle Bücher, alle Schulsachen und alle Kosmetikartikel wegräumen.
  5. Staub wischen und saugen
    Und nun kommt die Kür: Einmal mit dem Staubwedel über alle Oberflächen zu gehen und anschließend die Staubflocken vom Boden zu saugen dauert kaum zehn Minuten, macht aber einen Riesenunterschied!

Ordnung halten leicht gemacht

Und was kann man tun, damit das Zimmer nicht gleich am nächsten Tag wieder chaotisch aussieht? Die wichtigste Regel ist ganz logisch: Wer gar nicht erst etwas herumliegen lässt, hat später auch nichts aufzuräumen. Deshalb packt man am besten alles sofort wieder an seinen Platz, nachdem man es benutzt hat. Das ist einfacher, als man vielleicht glauben mag, und vor allem eine Gewohnheitssache. Oder man gewöhnt sich eine tägliche Routine an und reserviert sich zum Beispiel nach Schulschluss oder vor dem Schlafengehen jeden Tag fünf Minuten, in denen man Dinge wegsortiert, bevor das große Chaos ausbricht. Es ist erstaunlich, wie viel man in fünf Minuten aufräumen kann.

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Tipp

Immer wieder neue Tipps zum Thema Aufräumen und Ordnung halten gibt es in den Blogs Ordnungsliebe und Fräulein Ordnung – es lohnt sich, ab und zu mal reinzuklicken.

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