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Fitness 02/2017
Sportverletzung Knie
© PeopleImages / Getty Images

Häufige Sportverletzungen und Tipps zur Vorbeugung

Bewegung ist gesund – doch wer sportlich aktiv ist, kann sich durchaus auch mal eine typische Sportverletzung zuziehen. Wir haben häufige Blessuren zusammengestellt und geben Tipps, wie man sie behandeln und möglichst vermeiden kann.

Wenn das Knie zwackt und der Fuß ziept, ist das für viele Sportler noch lange kein Grund, zum Arzt zu gehen. Häufig ist das auch gar nicht nötig, ein wenig Salbe und Ruhe reichen bei zahlreichen Sportverletzungen zur Behandlung aus. Sind die Schmerzen jedoch stark, dauern länger an oder treten immer wieder auf, sollte man zur Sicherheit vom Facharzt abklären lassen, dass sich nichts Ernstes dahinter verbirgt.

Sportverletzungen haben vielfältige Gründe

Generell sind dynamische Sportarten mit Körperkontakt mit anderen Personen wie Fuß- und Handball deutlich riskanter als beispielsweise Schwimmen. Allerdings können Disziplinen mit langer Trainingsdauer und ständig wiederkehrenden Bewegungen wie Langstreckenlauf oder Rudern unter Umständen zu einer chronischen Überbelastung von Muskeln, Gelenken und Knochen führen. Häufig entstehen Verletzungen auch, weil Sportler aus falschem Ehrgeiz ihren Körper überfordern. Eine weitere Ursache für körperliche Beeinträchtigungen kann das falsche Equipment sein. Wir zeigen auf, welche Sportverletzungen am häufigsten vorkommen, und geben Tipps, wie man sie behandeln und vermeiden kann.

Schienbeinprellung

Prellungen kommen besonders häufig im Ballsport vor: Der Muskel wird gegen den Knochen gedrückt, durch die Beschädigung der Blut- und Lymphgefäße entsteht ein blauer Fleck. Die erste Maßnahme ist Kühlen, allerdings immer mit einem Tuch über der Haut, um lokale Erfrierungen zu vermeiden. Ein Bluterguss ist in der Regel ungefährlich, aber besonders große oder schmerzhafte Prellungen sollten vorsichtshalber einem Arzt gezeigt werden.

Muskelzerrung

Eine Zerrung ist eine schmerzhafte Überdehnung der Muskelfasern. Die Steigerung ist ein Muskelfaserriss, schlimmstenfalls reißt der komplette Muskel. Die Verletzungen können entstehen, wenn man sich vor dem Sport nicht richtig aufgewärmt hat oder der Muskel schon länger überlastet war. Zur Behandlung sollte man die sogenannte PECH-Regel befolgen: Pause (Sport unterbrechen), Eis (verletzte Stelle kühlen), Compression (Druckverband anlegen) und Hochlagern. Nach einer leichten Zerrung muss der Muskel geschont werden und ist normalerweise nach rund einer Woche verheilt.

Bänderriss

Die Bänder befinden sich rund um die Gelenke und sorgen für Stabilität. Ein Bänderriss kann entstehen, wenn ein Gelenk zu weit bewegt wird, beispielsweise beim Umknicken. Diese Verletzung ist sehr schmerzhaft, das Gelenk kann nicht mehr belastet werden und schwillt stark an. Zur Erstbehandlung gilt auch hier die PECH-Regel. Außerdem sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden. Er stabilisiert die Bänder, sodass sie von allein heilen, oder näht sie operativ wieder zusammen. Vorbeugen lässt sich einem Bänderriss durch gezielten Muskelaufbau im Bereich der Gelenke und durch passendes Schuhwerk.

Achillessehnenriss

Sehnen verbinden die Muskeln mit den Knochen. Durch Überanspruchung können sie sich entzünden und dann besonders schnell reißen. Die stärkste Sehne des Körpers ist die Achillessehne, diese reißt mit einem lauten Knallgeräusch. Ein Sehnenriss geht mit einem starken, stechenden Schmerz einher. Nach der sofortigen Anwendung der Maßnahmen gemäß der PECH-Regel muss ein Arzt entscheiden, ob die Sehnenenden durch monatelange Ruhigstellung zusammenwachsen können oder ob eine OP nötig ist. Anschließend ist die Sehne noch lange geschwächt. Zur Vorbeugung sollte Übertraining konsequent vermieden werden.

So vermeiden Sie Sportverletzungen

Ein Großteil der genannten Verletzungen lässt sich durch umsichtiges Verhalten umgehen. Hier die wichtigsten Maßnahmen.

  1. Warm-up
    Wärmen Sie Ihren Körper unbedingt auf: Machen Sie die Hampelmann-Übung, drehen Sie lockere Laufrunden, vollführen Sie die für Ihre Sportart typischen Bewegungen ein paar Mal nur mit halber Kraft. So sind Sie für die anstehende Belastung gut gewappnet.
     
  2. Experten konsultieren
    Auch wenn Sie keine ehrgeizigen Ziele verfolgen, sollten Sie, wenn Sie mit einer neuen Sportart beginnen, einen professionellen Trainer hinzuziehen. So vermeiden Sie, dass Sie sich falsche und auf Dauer ungesunde Bewegungsabläufe angewöhnen.
     
  3. Nicht an der Ausrüstung sparen
    Auch wenn es schade ist: Papas alter Tennisschläger taugt leider nicht mehr und die Sneaker vom Discounter passen nicht immer zu Ihren Anforderungen. Lassen Sie sich im Fachgeschäft beim Kauf Ihres Equipments beraten.
     
  4. Muskeln aufbauen
    Trainieren Sie nicht zu einseitig: Auch wenn es Ihr Ziel ist, eines Tages den Marathon zu schaffen, kommt es nicht nur auf Ihre Beinmuskeln an. Sorgen Sie durch gezielte Kraftübungen dafür, dass Ihr Körper rundum fit ist.
     
  5. Weniger ist mehr
    Machen Sie Ihren Körper nicht durch zu ehrgeiziges Training kaputt. Achten Sie auf die Warnzeichen Ihres Körpers und gönnen Sie sich sportfreie Tage zur Erholung. Wenn Sie sich nicht auf Ihr Körpergefühl verlassen möchten, empfiehlt sich eine Pulsuhr.
     
  6. Gehen Sie auf Nummer sicher!
    Lassen Sie einen Sportler-Check-up durch einen kassenzugelassenen Sportmediziner durchführen. Die BKK Mobil Oil übernimmt für den Basis-Check-up für Einsteiger bis zu 70,00 Euro pro Untersuchung, für einen erweiterten Check-up bis zu 130,00 Euro.
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