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Gesundheit 02/2016
Frau leidet unter Wetterfuehligkeit
© robertprzybysz / Thinkstock

Wetterfühligkeit: Nur nicht so empfindlich!

Viele Menschen fühlen sich bei Wetterumschwüngen unwohl. Was hat es mit Wetterfühligkeit auf sich und wie kann man ihr vorbeugen?

Was früher belächelt wurde, gilt heute als bewiesen: Das Wetter beeinflusst den Organismus erheblich.1 Kommt es innerhalb kurzer Zeit zu starken Temperaturschwankungen, muss sich der Körper den neuen Bedingungen stets ebenso schnell anpassen. Bei Hitze arbeitet der Organismus schwer, um die normale Körpertemperatur zu halten. Und bei Kälte muss er gegensteuern, um nicht auszukühlen. Nicht immer schafft es der Körper, sich schnell genug auf die neue Situation einzustellen. Abhängig davon, wie schnell sich das Wetter ändert, sind auch die Symptome unterschiedlich stark ausgeprägt. Föhnwinde und sogenannte Sferics – das sind kleine elektromagnetische Impulse, die bei Gewittern entstehen – können ebenso Auslöser für Wetterfühligkeit sein.

Wetterfühligkeit ist nicht gleich Wetterfühligkeit

Frauen leiden häufiger als Männer unter starken Temperaturschwankungen.

Experten unterscheiden zwischen Wetterfühligkeit und Wetterempfindlichkeit. Wetterfühlig sind gesunde Menschen, die bei starken Temperaturschwankungen unter Symptomen wie Kopfschmerzen, Müdigkeit, Lustlosigkeit und Reizbarkeit leiden. Davon sind mehr Frauen als Männer betroffen. Sie haben von Natur aus eine dünnere Haut, deren Temperaturrezeptoren schneller ansprechen. Wetterempfindlich hingegen sind Personen, die bereits an Krankheiten wie Rheuma, Asthma oder Herzrasen leiden. Diese Beschwerden können durch den Wetterreiz verstärkt oder sogar ausgelöst werden. Etwa 10 % der Bevölkerung gelten als wetterempfindlich.

Wetterumschwünge überfordern uns

Dass Wetterwechsel viele Menschen überfordern, liegt daran, dass unser Körper verlernt hat, sich auf das Wetter einzustellen. Bessere Kleidung, klimatisierte Räume, perfekt ausgestattete Autos und Flugzeuge sorgen heute dafür, dass wir aus dem Training sind. Der Organismus muss nicht mehr viel tun, um seine Wohlfühltemperatur von 37 Grad Celsius aufrechtzuerhalten.

Aktiv gegen Wetterfühligkeit

Im Kampf gegen die Wetterfühligkeit können Sie aktiv einige vorbeugende Maßnahmen ergreifen:

  1. Frische Luft schnappen
    Gehen Sie jeden Tag eine halbe Stunde raus und machen Sie zum Beispiel einen Spaziergang. So lernt der Organismus wieder, sich an Temperaturänderungen anzupassen und sie besser auszugleichen.
     
  2. Ausdauer trainieren
    Sportarten wie Wandern, Joggen und Radfahren fördern die Ausdauer und stärken den Körper. Um die Wetterempfindlichkeit zu verringern, reichen bereits zwei lockere Trainings pro Woche aus.
     
  3. Wechselduschen und Sauna
    Duschen Sie täglich abwechselnd mit heißem und kaltem Wasser. Das bringt Sie in Schwung und härtet ab. Auch Saunagänge trainieren den Kreislauf, stärken die Abwehr und regen den Stoffwechsel an.
     
  4. Gut essen und trinken
    Integrieren Sie reichlich Obst und Gemüse in Ihren Speiseplan, um das vegetative Nervensystem gut zu versorgen. Achten Sie besonders bei Hitze darauf, genug zu trinken – am besten täglich 1,5 bis 2 Liter Wasser, ungezuckerten Tee oder Saftschorle.
     
  5. Reichlich schlafen
    Schlaf ist eine Fitnesskur fürs Immunsystem. Einige der Botenstoffe, die für den Tiefschlaf sorgen, kräftigen auch die Abwehrkräfte.


Wer trotzdem immer wieder unter erheblichen Beschwerden durch Wettereinflüsse leidet, sollte sich einmal vom Hausarzt komplett durchchecken lassen.

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