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Work & Life 02/2016
Mann im Buero ist verschwitzt
© Minerva Studio / Thinkstock

„Dicke Luft“ im Büro: Was tun gegen Schweißgeruch?

Endlich Sommer – nur unangenehm, wenn die Kollegin oder der Chef nach Schweiß riechen. Wir verraten, was sich gegen starkes Schwitzen tun lässt, und geben Tipps, wie man seinen Mitmenschen schonend beibringt, dass sie „müffeln“.

Die gute Nachricht vorweg: Das menschliche Schweißsekret an sich ist geruchlos. Erst wenn Bakterien den Schweiß zersetzen, entsteht durch die Aufspaltung verschiedener Bestandteile der typische Schweißgeruch. Deshalb ist Körperhygiene im Kampf gegen Körpergeruch das A und O. Bei den meisten Menschen genügt es schon, täglich zu duschen und ein Deodorant zu gebrauchen. In der Natur finden sich eine Reihe pflanzlicher Hilfsmittel gegen starkes Schwitzen und Schweißgeruch. So sorgt das Betupfen der Achseln mit Zitronensaft dafür, dass sich die Schweißdrüsen zusammenziehen. Auch täglich einige Tassen Salbeitee zu trinken soll eine schweißhemmende Wirkung haben. An warmen Tagen empfiehlt es sich zudem, locker sitzende Kleidung aus natürlichen Materialien wie Baumwolle zu tragen. Sie lassen den Schweiß rascher verdunsten als Kunstfasern. Ist das Hemd oder Top erst einmal verschwitzt, sollte man es zügig wechseln, um Geruchsbildung zu vermeiden.

Wenn der Stress uns stinkt ...

Sportarten wie Yoga können gegen stressbedingtes Schwitzen helfen.

Nicht nur bei Hitze, sondern auch bei Stress scheidet der Körper besonders viel Schweiß aus. Verantwortlich dafür ist das Hormon Adrenalin, das in solchen Situationen vermehrt ausgeschüttet wird. Die Schweißdrüsen in den Achselhöhlen, an den Fußsohlen, an den Handflächen und im Gesicht werden dadurch aktiviert, aber auch die sogenannten apokrinen Schweißdrüsen. Diese sondern dann Substanzen ab, deren Zersetzung durch Bakterien einen besonders unangenehmen Körpergeruch hervorruft. Ein Grund mehr, Stress möglichst zu vermeiden oder durch Sportarten wie Yoga abzubauen.

Mit Fingerspitzengefühl das Gespräch suchen

Gerade im Berufsleben ist starker Schweißgeruch oft ein gravierendes Problem. Es kann dazu führen, dass sich Kollegen zurückziehen und heimlich lästern. Das Problem: Da der Betroffene seinen eigenen Geruch nicht wahrnimmt, weiß er oft gar nicht, warum ihn alle schneiden. Ein sensibles Gespräch kann in solchen Fällen die rettende Lösung sein. Dazu überlegen Sie am besten zunächst, wie man Sie selbst auf Ihren Körpergeruch ansprechen könnte, ohne Sie zu kränken. Suchen Sie dann das Gespräch unter vier Augen und fragen Sie, ob Sie etwas Privates ansprechen dürfen – damit geben Sie dem Kollegen die Chance, zuzustimmen oder abzulehnen. Betonen Sie, dass man bei sich selbst Schweißgeruch nur schwer erkennen und somit jeder betroffen sein kann. Diese Haltung ist wichtig, da das Thema eine potenzielle Schärfe enthält, der positive Kontakt aber bis zum Gesprächsende erhalten bleiben soll. Ein solcher Hinweis mit Fingerspitzengefühl wird in der Regel von Betroffenen leicht verlegen, aber dankbar angenommen.

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