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Fitness 02/2016
Frau in den Bergen beim Wandern
© lzf / Thinkstock

Wandern: Gut gerüstet in die Berge

Wandern erlebt derzeit in Deutschland einen regelrechten Boom: Immer mehr Menschen lockt der hektische Alltag in die freie Natur und auf die Wanderwege. Was gehört auf jeden Fall ins Gepäck, um gut gerüstet die Bergwelt zu erobern?

Sein angestaubtes Image hat das Wandern längst abgelegt: Auch junge Leute schätzen heute die positiven Effekte einer Wanderung auf die Gesundheit und erfreuen sich an einem ungetrübten Blick in die schöne Natur. Damit man ihn aber auch tatsächlich genießen kann, sollte man an drei Dinge denken: komfortables Schuhwerk, funktionale Basiswäsche und ein stimmig gepackter Rucksack.

Wanderschuhe: Komfort und Sicherheit im Fokus

Die schönsten Wanderwege werden zur Qual, wenn der Schuh nicht passt.

Leicht in der Pflege und leicht am Fuß – so sollte Ihr Wanderschuh sein. Achten Sie auf weiche Polster und wärmeverformbare Dämpfung aus Schaum für eine optimale Passgenauigkeit. Denn: Die schönsten Wanderwege werden zur Qual, wenn der Schuh zu schwer ist, die Sohle drückt oder beim Gehen der Schaft am Schienbein scheuert. Und vergessen Sie nicht, dass ein Wanderschuh auch ein Sicherheitsprodukt ist. Damit er auf einfachen Wanderwegen ebenso wie im rauen Gelände Halt gibt, sollte er knöchelhoch sein und sich von einem normalen Freizeitschuh deutlich unterscheiden. Wie aber finde ich den Schuh, der zu mir passt? Dafür gibt es drei Grundregeln:

Erkenne dich selbst:
Wie oft werde ich wo und wie lange wandern? Die Palette der Wanderschuhe reicht von Kategorie A für einfache Ansprüche bis Kategorie D fürs alpine Bergsteigen. Für Mittelgebirgstouren genügt die Kategorie A/B, wer Schneefelder überqueren will, braucht schon die Kategorie C.

Das Gefühl entscheidet:
Wenn es irgendwo drückt, sollte man den Schuh nicht nehmen. Die Zeiten des Einlaufens sind vorbei.

Schnellschüsse vermeiden:
Am besten starten Sie den Schuhkauf am späten Nachmittag, testen vor Ort das Bergablaufen an einer Rampe, notieren sich die passenden Modelle und kommen am Folgetag wieder. Wenn das Modell zwei- oder dreimal gut gepasst hat, ist man auf der sicheren Seite.

Kleidung: Für jedes Wetter gewappnet

Wer die passenden Schuhe gefunden hat, kann sich auf den Wanderweg begeben – am besten ausgestattet nach dem Drei-Lagen-Prinzip:

  • Funktionsunterwäsche, die den Körper trocken hält, idealerweise aus Polyester oder Merinowolle, vielleicht sogar mit Seide gemischt
  • Isolierschicht, etwa ein einfacher Rolli
  • Außenschicht, die nicht hundertprozentig regenfest sein muss, aber vor allem atmungsaktiv sein sollte

Rucksack: Gut gepackt ist halb gewandert

Zu jeder Tour gehört natürlich ein Rucksack, der mit Schulter, Hüft- und Brustgurt individuell angepasst werden kann. Vermeiden Sie beim Wandern zu viel Ballast, aber verzichten Sie besser nicht auf folgende Utensilien:

  • Sonnencreme, Blasenpflaster, Zeckenschutz im Sommer
  • Trinkflasche, Snack für zwischendurch, etwa Trockenfrüchte oder Studentenfutter
  • Stirn- oder Taschenlampe, wenn man früh losgeht
  • gegebenenfalls Kartenmaterial und Regenschutz
  • Stöcke zum Zusammenfalten, um die Gelenke zu entlasten – sie straffen die Schulter und schonen vor allem bergab die Knie
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„Best of Wandern“: Wanderausrüstung zum Ausleihen

Die Kooperation „Best of Wandern“ vernetzt Ausrüster und Wanderdestinationen miteinander und verleiht in den beteiligten Regionen kostenlos Wandermaterial an die Urlaubsgäste. Auch hochwertige Jacken, Schuhe, Rucksäcke, Wanderstöcke, Ferngläser, Freizeit-Navis und Outdoorschirme können sich Gäste in den „Best of Wandern“-Testcentern leihen. Den Service gibt es in vielen Regionen in Deutschland und im europäischen Ausland.

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