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Gesundheit 01/2019
Mann wird Nichtraucher und zerstoert Zigaretten Aktuelle Ausgabe
© FlyMint Agency / Getty Images

Nichtraucher werden lohnt sich – wir unterstützen Sie dabei

Jeder weiß, dass Rauchen der Lunge schadet – doch der Nikotingenuss hat weitere gesundheitliche Auswirkungen, die oft kaum bekannt sind. Wir klären auf und geben Tipps, wie Sie es schaffen, sofort dauerhaft mit dem Rauchen aufzuhören.

Rauchen ist schlecht für die Gesundheit, unmittelbar und später. Die Statistik zeigt, dass Rauchen neben mangelnder Bewegung und ungesunder Ernährung einer der wichtigsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronische Atemwegserkrankungen, Krebs und Typ-2-Diabetes ist. Neuere Forschungsergebnisse belegen weitere gesundheitliche Folgen, die nahezu den gesamten Organismus betreffen. Die gute Nachricht: Mit dem Rauchen aufzuhören wirkt sich sofort positiv auf die Gesundheit aus. Gleichzeitig sinkt langfristig das Risiko für die durch das Rauchen verursachten Erkrankungen. Deshalb haben wir einige wichtige Tipps zusammengestellt, die Ihnen dabei helfen, endlich Nichtraucher zu werden und dauerhaft auf Nikotin zu verzichten.

Rauchen beeinträchtigt die Gehirnleistung

Bei Rauchern sinkt die Konzentrations- und Erinnerungsfähigkeit.

Viele Raucher sind überzeugt, dass Rauchen ihre Konzentrationsfähigkeit erhöht. Tatsächlich wird jedoch die Sauerstoffversorgung des Gehirns durch das beim Rauchen entstehende Gas Kohlenmonoxid stark beeinträchtigt, was wiederum die Hirnleistung verringert und auf lange Sicht auch die Blutgefäße schädigt. Aktuelle Studienergebnisse zeigen darüber hinaus, dass bei Rauchern in Teilen des Gehirns die Reizleitung der Nerven gestört ist.¹ Informationen können also nicht wie gewohnt weitergeleitet werden, die Konzentrations- und Erinnerungsfähigkeit sinkt im Vergleich zu Nichtrauchern deutlich. Glücklicherweise erholen sich die Nervenzellen des Hirns nach und nach von den Schädigungen, wenn man mit dem Rauchen aufhört.

Rauchen schädigt das Gehör

In einer groß angelegten Studie konnten japanische Forscher kürzlich nachweisen, dass Raucher ein höheres Risiko haben, an einem Hörverlust zu leiden, als Personen, die noch nie geraucht haben.² Das Risiko steigt dabei mit der Zahl der pro Tag gerauchten Zigaretten an. Eine US-amerikanische Studie zeigte zudem, dass auch Passivrauchen die Wahrscheinlichkeit erhöht, schwerhörig zu werden.³ Auch in diesem Fall gilt: Das Risiko, einen Hörverlust zu erleiden, können Raucher durch einen Rauchstopp nach relativ kurzer Zeit wieder normalisieren – es ist also noch nicht zu spät.

Rauchen verstärkt Menstruationsbeschwerden

Insbesondere Frauen mit Kinderwunsch sollten auf Zigaretten verzichten.

Neuesten Forschungsergebnissen zufolge hat Tabakkonsum auch einen starken Einfluss auf den Hormonhaushalt. Dadurch kann Rauchen bei Frauen zu Menstruationsstörungen, verfrühter Menopause und verminderter Fruchtbarkeit führen.4 Frauen mit Kinderwunsch sollten daher besser auf Zigaretten verzichten. Aber auch wer keinen Nachwuchs möchte, kann mit einem Rauchstopp die Beschwerden vor und während der Menstruation reduzieren, denn Rauchen verstärkt das prämenstruelle Syndrom (PMS).5 Der Grund: Der Nikotingenuss verringert die Durchblutung der Gefäße im Körper, verstärkte Krämpfe sind die Folge. Auch Sauerstoff, andere wichtige Nährstoffe und Hormone werden durch die verminderte Durchblutung des Körpers schlechter im Körper transportiert, was zu allgemeinem Unwohlsein, Kopfschmerzen und Schwindel führt.

Nie mehr rauchen: Sechs Tipps, die beim Aufhören helfen

Wohl jeder Raucher hat sich schon mal geschworen, dass die gerade ausgedrückte Zigarette die letzte war. Die große Herausforderung ist jedoch, auf Dauer standhaft zu bleiben. Folgende Tipps und Tricks können dabei helfen.

  1. Wählen Sie den richtigen Zeitpunkt
    Bei Stress ist es erfahrungsgemäß schwer, mit dem Rauchen aufzuhören. Suchen Sie sich deshalb für Ihr „Projekt Rauchstopp“ eine Phase aus, in der Sie beruflich und privat nicht allzu viel um die Ohren haben – vielleicht im Urlaub. Setzen Sie sich dann einen festen Termin, den Sie nicht verschieben.
  2. Holen Sie sich Unterstützung
    Weihen Sie Familie, Freunde und Kollegen in Ihr Vorhaben ein und bitten Sie sie um Beistand. Tauschen Sie sich auch mit Gleichgesinnten aus, zum Beispiel in Internet-Foren. Das tut gut – und je mehr Menschen Ihre Pläne kennen, desto eher werden Sie durchhalten. Nutzen Sie auch Rauchfrei-Programme wie NichtraucherHelden, die Sie mit Expertenunterstützung aus der Abhängigkeit ans Ziel führen.
  3. Meiden Sie die Versuchung
    Umgehen Sie gerade in der Anfangsphase Menschen, Orte und Situationen, die Sie mit dem Rauchen verbinden. Überlegen Sie, wann Sie routinemäßig rauchen – das kann zum Beispiel die Zigarette zum Kaffee, beim Autofahren oder in der Kneipe sein. Machen Sie sich eine Liste solcher Situationen – so wissen Sie immer, wann Sie besonders aufpassen müssen, um nicht wieder schwach zu werden.
  4. Setzen Sie auf Ablenkung
    Halten Sie für Momente, in denen Sie sonst immer geraucht haben, Alternativen parat. Sie könnten zum Beispiel Kaugummi kauen, eine Entspannungsübung machen oder eine neue Aufgabe in Angriff nehmen. Solche Ablenkungen helfen, über akutes Rauchverlangen hinwegzukommen.
  5. Seien Sie nett zu sich
    Sie haben eine Woche oder einen Monat ohne Zigaretten durchgehalten? Belohnen Sie sich mit einem Blumenstrauß, einer Massage oder was immer Ihnen guttut. Und werfen Sie nicht die Flinte ins Korn, falls Sie doch mal rückfällig werden. Ein Ausrutscher ist kein Beinbruch und kommt bei vielen frischgebackenen Nichtrauchern vor. Wenn Sie danach weiter konsequent auf das Rauchen verzichten, werden Sie Ihr Ziel dennoch erreichen.
  6. Bleiben Sie motiviert
    Jeder ehemalige Raucher hat seine ganz eigenen Gründe, mit dem Rauchen aufzuhören, zum Beispiel die Gesundheit, ein Kinderwunsch oder einfach Geld zu sparen. Diese Vorteile sollte man sich auf dem Weg der Entwöhnung immer wieder ins Gedächtnis rufen und sich damit motivieren. Vielleicht schreiben Sie Ihre Motivation auf einen Zettel, den Sie immer bei sich tragen und in schwachen Momenten hervorholen.
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Werden Sie ein NichtraucherHeld

Das innovative Coaching-Programm NichtraucherHelden unterstützt Sie dabei, Ihr Rauchverlangen dauerhaft in den Griff zu bekommen und ein gesünderes Leben zu beginnen. Tägliche Videos, Übungen und der Austausch mit der Community helfen Ihnen dabei, ein NichtraucherHeld zu werden und es zu bleiben. Das Programm ist flexibel und lässt sich optimal in den Alltag integrieren. Wenn Sie bei der BKK Mobil Oil versichert sind, können Sie sich 100 % der Kursgebühr erstatten lassen, vorausgesetzt, Sie nehmen an mindestens 80 % des Kurses teil und lassen sich dies bescheinigen. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website. Eine Anmeldung ist einfach und schnell online möglich.

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