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Work & Life 01/2017
Streitende Kollegen im Buero
© Vasko / Getty Images

Schwierigen Kollegen geschickt Paroli bieten

Mit manchen Kollegen kommt man einfach nicht klar. Muss man das hinnehmen – oder gar den Arbeitsplatz wechseln? Nicht unbedingt, wenn man versteht, wie der schwierige Zeitgenosse tickt, und die richtigen Kommunikationsmittel anwendet.

Er kommandiert uns ständig herum, sie plaudert ohne Punkt und Komma: Der tollste Job kann Probleme bereiten, wenn man den Arbeitsplatz mit einem Menschen teilt, mit dem man nicht warm wird. Leider haben wir selten die Möglichkeit, uns die Kollegen auszusuchen. Und so lässt es sich kaum vermeiden, dass unser Berufsalltag manchmal von schwierigen Menschen begleitet wird. Wir zeigen Strategien gegen Schikane am Arbeitsplatz auf und geben Tipps für den Umgang mit anstrengenden Kollegen.

Cool bleiben

Bewahren Sie einen kühlen Kopf, wenn Ihnen der Kollege mal wieder blöd kommt. Bei spontanen Gefühlsausbrüchen ist die Gefahr groß, dass man Dinge sagt, die man später bereut. Außerdem macht anhaltende Aufregung reizbar, man steht unter Dauerstrom – damit wächst die Gefahr, sich selbst ins Unrecht zu setzen. Besser ist es, nicht direkt zu reagieren, sondern stattdessen tief in den Bauch zu atmen und bis zehn zu zählen. Ist der erste Ärger verflogen, kann man mit der Situation sofort gelassener umgehen.

Klare Worte finden

Schlucken Sie Ihren Ärger nicht permanent herunter, sondern suchen Sie ein klärendes Gespräch unter vier Augen mit dem schwierigen Kollegen. Am besten bringen Sie Ihre Kritik sofort an, wenn er gerade wieder herumgenörgelt oder Sie heruntergeputzt hat – so kann er später nicht sagen, er wisse gar nicht, was gemeint ist. Teilen Sie ihm höflich und dennoch deutlich mit, dass der Umgang miteinander so nicht funktioniert. Selbst wenn danach nicht gleich eine Besserung eintritt, haben Sie Ihren Standpunkt klargemacht – und das tut gut.

Die Einstellung ändern

Die Persönlichkeit des schwierigen Kollegen werden Sie wahrscheinlich nicht verändern, aber an sich selbst können Sie arbeiten: Üben Sie, seine blöden Bemerkungen am Arbeitsplatz nicht persönlich zu nehmen. Machen Sie sein Problem nicht zu Ihrem. Und versuchen Sie, Ihr Leben nicht von den Launen des Kollegen kontrollieren zu lassen – immerhin ist die Nervensäge kein Freund oder Familienmitglied.

Auf Abstand gehen

Ist die Situation festgefahren, hilft oft nur noch Distanz. Reduzieren Sie die Beziehung zum betreffenden Kollegen auf das Notwendigste und versuchen Sie, sein Verhalten bestmöglich zu ignorieren. Auf diese Weise ärgern Sie sich weniger und das Problem nimmt weniger Platz in Ihrem Leben ein. Vielleicht fragen Sie Ihren Vorgesetzten, ob es Möglichkeiten gibt, die direkte Zusammenarbeit zu reduzieren. Achten Sie aber dennoch darauf, den Kollegen weiterhin respektvoll zu behandeln.

Nicht lästern

Das Bedürfnis, mit Gleichgesinnten über den schwierigen Kollegen herzuziehen, ist nur allzu menschlich. Lästern tut gut, weil der Frust ein Ventil bekommt und die Bestätigung durch andere wie Balsam wirkt. Doch Achtung: Wer sich ständig über andere beschwert, wirkt unprofessionell und unsympathisch – deswegen widerstehen Sie der Versuchung besser. Obendrein hilft Lästern nicht dabei, die Situation zu entschärfen. Im Gegenteil: Es verhärtet die Fronten und stört das Betriebsklima.

Die Notbremse ziehen

Es gibt aber auch Fälle, in denen der Kollege einen so unglücklich macht, dass es zu Lasten der eigenen Gesundheit geht. Wenn es keine Aussicht auf Besserung gibt oder der Rückhalt des Vorgesetzten fehlt, sollte man gehen. Schließlich geht es um das eigene Glück – und wer in der Situation bleibt, wird unglücklich. Dann ist es sinnvoll, Firma oder Abteilung zu verlassen, anstatt sich jeden Tag aufzuregen.

Kommen Ihnen diese Typen bekannt vor?

So unterschiedlich die Unternehmen sind – fast überall finden sich bestimmte Kollegentypen wieder, deren Schikanen am Arbeitsplatz die anderen zur Weißglut bringen. Lesen Sie hier, wie Sie mit sechs häufig im Büro anzutreffenden Charakteren besser klarkommen:

Der Schlaumeier
Dieser Typ hat immer einen Verbesserungsvorschlag parat – auch wenn ihn niemand gefragt hat. Das ist auf die Dauer nicht hilfreich, sondern nervig. Ihn kann man oft bremsen, indem man ihn mit seinen eigenen Waffen schlägt, denn der Schlaumeier hasst es, selbst belehrt zu werde

Der Kontrolletti
Er ist kein Chef, verhält sich aber so: Der Kontrolletti überprüft jeden Handschlag seiner Kollegen und kommandiert sie gern herum. Kontrollfreaks lassen sich nur in den Griff bekommen, indem man sie immer wieder in ihre Schranken weist. Hilft das nicht, sollte man sich an den Chef wenden.

Der Intrigant
Er ist immer nett zu Ihnen, doch in Ihrer Abwesenheit stellt er Sie gegenüber Kollegen und Vorgesetzten nur zu gern in schlechtem Licht dar. Oft hilft es, den Intriganten auf sein Verhalten anzusprechen – mit Glück fühlt er sich ertappt und stoppt seine miese Tour. Auf jeden Fall sollten Sie ihm möglichst wenig von sich erzählen, denn er könnte alles gegen Sie verwenden.

Der Jammerer
Dieser Typ fühlt sich gefangen in seinem Job. Er beschwert sich permanent, wie sehr ihn seine Arbeit nervt und einschränkt. Damit drückt er die Laune aller Kollegen. Auch den Jammerer spricht man am besten unumwunden an und fragt ihn, warum er überhaupt noch da ist, wenn alles so furchtbar ist – mit Glück bringt man ihn so zum Nachdenken.

Die Plaudertasche
Er redet ohne Punkt und Komma, sodass an Konzentration nicht zu denken ist. Manchmal hilft es schon, den Blickkontakt abzubrechen oder zum Telefonhörer zu greifen, als wäre die Plaudertasche nicht da. Anderenfalls sollte man eventuelle Hemmungen beiseiteschieben und eine klare Ansage machen, dass man jetzt weiterarbeiten möchte.

Der Faulpelz
Grundsätzlich kommt er zu spät zur Arbeit – und wenn alle ackern, um einen schwierigen Auftrag zu erledigen, taucht er möglichst unauffällig hinter dem Schreibtisch ab. Der Faulpelz lebt von der Solidarität der Gruppe, die ihn deckt. Die Kollegen sollten ihm seine Aufgaben nicht abnehmen, sondern sichtbar machen, dass er sie nicht erledigt.

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