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Work & Life 01/2017
Mitarbeiter rauemt alten Schreibtisch fuer neuen Arbeitsplatz
© PeopleImages / Getty Images

Jobwechsel: So gelingen „sauberer Abgang“ und erfolgreicher Neustart

Steht ein Jobwechsel bevor, ist Nervosität vorprogrammiert. Jetzt heißt es, bis zum Abschied am bisherigen Arbeitsplatz einen guten Eindruck zu machen und ab dem ersten Arbeitstag in der neuen Firma zu glänzen. Wir verraten, wie das klappt.

Mehrere Jobwechsel sind heute im Laufe eines Berufslebens keine Seltenheit mehr: Rund ein Drittel der Beschäftigungsverhältnisse in Deutschland wurden 2015 beendet oder begonnen – 2011 lag die Fluktuationsquote noch bei 27 %.¹ Bei aller Vorfreude, die meistens vor dem ersten Arbeitstag in der neuen Firma herrscht, sollte man vor dem Jobwechsel aber auch einiges bedenken. Vor allem ist es ratsam, am alten Arbeitsplatz einen guten Eindruck zu hinterlassen, denn die (Berufs-)Welt ist klein und nicht selten trifft man ehemalige Chefs oder Kollegen andernorts wieder. Wir haben die wichtigsten Punkte für einen „sauberen Abgang“ und einen erfolgreichen Neustart zusammengestellt:

Fingerspitzengefühl bei der Kündigung

Steht ein Jobwechsel an, sollten Sie vor der schriftlichen Kündigung beim alten Arbeitgeber Ihren Vorgesetzten im persönlichen Gespräch informieren. Dabei haben Sie Gelegenheit, sich für die Zusammenarbeit zu bedanken und sachlich Ihre Beweggründe für den Schritt darzulegen. Anschließend nicht vergessen, die Kündigung bei der Personalabteilung einzureichen.

Saubere Übergabe

Auch wenn Sie gedanklich schon mit dem alten Job abgeschlossen haben: Widerstehen Sie der Versuchung, fünfe gerade sein zu lassen. Machen Sie vielmehr deutlich, dass Sie Ihr Arbeitsverhältnis ordentlich beenden möchten. Dazu gehört, vor dem Abschied Projekte möglichst abzuschließen und unerledigte Aufgaben an Nachfolger zu übergeben. Klären Sie auch, wer Ihren Weggang bei Kunden kommuniziert. Es ist immer besser, das Ausscheiden selbst bekannt zu geben, aber tragen Sie dabei auf keinen Fall Negatives nach außen.

Einen klaren Schnitt machen

Sie nehmen nicht im Guten Abschied? Es ist dennoch für Sie selbst wichtig, den alten Job anständig zu beenden. Denn nur, wer einen Lebensabschnitt wirklich abschließt, kann mit gutem Gefühl einen neuen beginnen – das ist sogar wissenschaftlich erwiesen.

Ausstand zum Abschied

Vor dem Jobwechsel ist ein Umtrunk eine gute Möglichkeit, positiv im Gedächtnis zu bleiben. Hier können Sie sich noch einmal mit Kollegen austauschen und sich bei ihnen bedanken. Nicht vergessen: Findet der Termin während der Arbeitszeit statt, müssen Sie die Abteilungsleiter darüber informieren.

Sechs Tipps für einen guten Start nach dem Jobwechsel

Oft entscheidet sich der Erfolg des Jobwechsels bereits in wenigen Wochen. An den ersten Arbeitstagen in der neuen Firma sollte man daher ein paar Grundregeln beachten. Dazu gehören natürlich Pünktlichkeit und eine angemessene Kleidung. Aber es gilt auch, eine überzeugende Mischung aus Profilierung und Anpassung zu finden. Hier unsere Tipps:

  1. Erkundigen Sie sich bereits vor Ihrem ersten Arbeitstag in der neuen Firma bei Ihrem zukünftigen Chef, wie die Einarbeitung ablaufen wird. Vielleicht können Sie sich vorab schon ein wenig einarbeiten. So fühlen Sie sich gut vorbereitet, wenn es wirklich losgeht.
  2. Scheuen Sie sich nicht, Fragen zu den Arbeitsabläufen zu stellen. Die Anfangszeit dient dazu, dass Sie das Unternehmen kennenlernen.
  3. Bauen Sie sich ein persönliches Beziehungsnetz auf, indem Sie beispielsweise gemeinsame Mittagessen für Gespräche nutzen und offen Interesse an Ihren neuen Kollegen zeigen.
  4. Treten Sie nicht zu resolut auf. Sie kommen ja in ein bestehendes System – in den ersten Wochen geht es darum, die Spielregeln zu lernen und sich einzugliedern.
  5. Üben Sie nicht gleich Kritik und vermeiden Sie, Ihre Ideen im Rekordtempo durchzuboxen. Besser ist es nach einem Jobwechsel, erstmal zuzuhören, zu beobachten und dann zu gegebener Zeit Vorschläge zu machen.
  6. Falls Sie mit Ihren Aufgaben einmal schneller fertig sind als erwartet, bieten Sie Ihren Kollegen Hilfe an. So positionieren Sie sich als umsichtiger Teamplayer.


Gerade in der Anfangszeit können Sie am besten in einem Feedbackgespräch überprüfen, welchen Eindruck Ihr neuer Arbeitgeber von Ihnen hat. Bitten Sie rechtzeitig um einen Termin, nicht erst kurz vor Ende der Probezeit. Und kommunizieren Sie ebenfalls offen, wenn Sie etwas auf dem Herzen haben – nur so lassen sich Probleme aus dem Weg schaffen und die restliche Eingewöhnungszeit nach dem Jobwechsel bleibt davon unbelastet.

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