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Gesundheit 01/2016
Zecke auf einem Blatt
© ErikKarits / Thinkstock

Zeckenbiss: FSME-Impfung schützt

Mit dem Frühling beginnt die Zeckenzeit. Ein Zeckenbiss kann gefährliche Krankheiten wie Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) übertragen. Wir geben Ihnen Tipps, was bei einem Biss zu tun ist und wie Sie sich mit einer FSME-Impfung schützen können.

Entdeckt man nach einem Tag im Freien einen Zeckenbiss, stellt sich immer die Frage, wann das passiert ist. Die gute Nachricht: Zum Arzt muss man damit nicht unbedingt, mit etwas Fingerspitzengefühl und dem passenden Hilfsmittel, zum Beispiel einer Zeckenzange, ist die Entfernung der Zecke auch zu Hause möglich. Bei einer Rötung um die Einstichstelle ist jedoch ein Praxisbesuch dringend angeraten: Sie könnte auf eine Infektion hinweisen. Anzeichen einer von Zecken übertragenen Erkrankung können auch grippeähnliche Symptome wie Kopf- und Gliederschmerzen, Schwindel und Fieber sein.

Ein Zeckenbiss kann schwere Folgen haben

Zecken können vor allem zwei Krankheiten übertragen: Borreliose und die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Eine Borreliose kann sich unterschiedlich äußern, zum Beispiel durch Fieber oder Gelenkentzündungen. Eine Impfung gegen Borreliose gibt es nicht, aber: Die Erkrankung kann mit Antibiotika therapiert werden, und wenn die Zecke früh genug entfernt wird, ist die Wahrscheinlichkeit gering, sich überhaupt mit Borrelien zu infizieren. Bei FSME handelt es sich um die deutlich schwerwiegendere Krankheit, denn sie kann das zentrale Nervensystem angreifen und zu teilweise lebensgefährlichen Entzündungsprozessen des Gehirns und der Gehirnhaut führen. Eine spezielle Therapie gibt es bei FSME nicht. Anders als die Borreliose kann FSME nicht mit Antibiotika behandelt werden. Die Behandlung beschränkt sich lediglich darauf, die Symptome zu lindern. Den sichersten Schutz vor einer FSME-Erkrankung bietet eine Impfung.

FSME-Impfung – wer sollte sich impfen lassen?

Das Risiko, nach einem Zeckenbiss an FSME zu erkranken, beschränkt sich innerhalb Deutschlands auf bestimmte Regionen und ist auch im Ausland nicht überall gleich hoch. Eine Übersicht der aktuellen FSME-Risikogebiete in Deutschland veröffentlicht das Robert Koch-Institut in jedem Frühjahr auf seiner Internetseite unter www.rki.de. Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut empfiehlt eine Vorsorgeimpfung allen, die in den FSME-Risikogebieten im Freien unterwegs sind. Die Impfung ist für Erwachsene und Kinder gleichermaßen geeignet – und sollte alle drei Jahre aufgefrischt werden Übrigens: Ein Zeckenbiss droht nicht nur im Wald: Die Universität Hohenheim hat im Jahr 2015 im Rahmen einer Studie Zecken erstmals auch in Gärten nachgewiesen. Die Forscher vermuten, dass die Zecken durch Haus- und Wildtiere oder Vögel dorthin gelangen.

Wirksamer Schutz vor FSME in drei Schritten

Um noch in diesem Sommer Impfschutz zu genießen, sollten Sie zeitnah aktiv werden, denn für die Immunisierung sind zwei Impfungen im Abstand von ein bis drei Monaten und eine dritte nach fünf bis zwölf Monaten erforderlich. Bereits nach zwei Impfungen besteht bei 98 % der Geimpften ein Schutz, der allerdings nur etwa ein Jahr anhält. Nach vollständiger Impfung kann bei 99 % mit einem vollständigen, ca. drei Jahre anhaltenden Schutz vor FSME gerechnet werden. Versicherte der BKK Mobil Oil, die in einem von der Ständigen Impfkommission des Robert Koch-Instituts aufgeführten Risikogebiet leben, können sich kostenlos über ihre elektronische Gesundheitskarte (eGK) gegen FSME impfen lassen. Für alle anderen Versicherten übernehmen wir die Kosten als Satzungsleistung zu 80 % – bitte reichen Sie für die Erstattung die Originalrechnungen unter Angabe Ihrer Bankverbindung bei uns ein.

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