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Ausgabe 01/2016
Fitness 01/2016
Lachende junge Frauen im Fitnessstudio
© Halfpoint / Thinkstock

Gutes Benehmen im Fitnessstudio

Im Fitnessstudio treffen oft Menschen aufeinander, die ganz unterschiedliche Vorstellungen von gutem Benehmen haben. Darf man Geräte per Handtuch reservieren? Gibt es Vorschriften bei der Kleidung? Ein kleiner Knigge.

Mehr als neun Millionen Deutsche sind Mitglied in einem Fitnessstudio – viele von ihnen mit ganz eigenen Auffassungen über gutes Benehmen und Kleidung. In unserem Fitnessstudio-Knigge verraten wir gemeinsam mit unserem Fitnessstudio-Partner fitness & friends die wichtigsten Dos und Don’ts.

An den Fitnessstudio-Geräten

  • Sauberkeit und Hygiene unterstützen
    Schwitzen gehört zum Sport wie die Turnschuhe. Aber mit fremdem Schweiß will keiner in Berührung kommen. „Bei uns im Fitnessstudio ist Gerätetraining ohne Handtuch unmöglich“, so Nico Herzog, Geschäftsführer bei fitness & friends. „Wir kontrollieren das. Das Handtuch sollte alle Kontaktflächen bedecken. Ausdauergeräte müssen nach der Trainingseinheit mit Papierhandtuch und Desinfektionsmittel gereinigt werden.“
     
  • Plastik statt Glas
    Für Kaltgetränke eignet sich eine Plastikflasche, auch zum Auffüllen an den Wasserspendern im Fitnessstudio. Glasflaschen sind aus Sicherheitsgründen ein No-Go.
     
  • Ordnung halten
    Bei Gewichtsscheiben und Kurzhanteln ist Ordnung wichtig, damit das Training nicht zum Suchspiel oder gar gefährlich wird. Und nicht jeder kann ein 20-Kilo-Gewicht vom Boden aufheben. „Unsere Trainer dürfen auch Mitglieder ansprechen, wenn sie beobachten, dass Kleingeräte nicht weggeräumt werden“, so Nico Herzog.
     
  • Nicht zu freizügig
    Wer Muskeln hat, möchte sie natürlich zeigen – das Fitnessstudio ist dafür aber nicht der passende Ort. Ein freier Oberkörper bei Männern ist tabu und auch Frauen sollten mehr als einen Sport-BH tragen.
     
  • Saubere Hallenschuhe sind Pflicht
    Auf der Trainingsfläche sind Straßenschuhe ebenso untersagt wie vom Outdoortraining verdreckte Joggingschuhe. Nur in den Gymnastik- und Yogastudios wird barfuß trainiert.
     
  • Sendepause fürs Handy
    Telefonieren und umständliches Simsen gilt im Fitnessstudio als Unsitte, erklärt Nico Herzog. „Der Zugriff aufs freie WLAN beschränkt sich bei uns auf den Cardio- und Bistrobereich, damit Mitglieder nicht surfend ewig auf den Kraftgeräten sitzen.“ Um über Kopfhörer eigene Musik zu hören, ist die Handynutzung natürlich in Ordnung.
     
  • Kein Platz für Blockierer
    Ein Fitnessstudio ist nicht mit dem Hotelpool zu verwechseln. Nur fürs Training liegt ein Handtuch auf dem Gerät, bei Pausen und Gesprächen wird Platz gemacht. Als unfaires Benehmen gilt im Fitnessstudio übertrieben langes Trainieren.

In den Umkleideräumen

  • Duschvergnügen mit Maß
    Die heiße Dusche nach dem Training ist wunderbar. Aber Dauerduschen im Fitnessstudio sorgt vor allem zur Rushhour für Warteschlangen.
     
  • Gemeinschaftsraum Umkleide
    Gespräche und Verabredungen sind etwas Schönes. Aber lange Telefongespräche und laute Musik in der Umkleide nerven die anderen.
     
  • Platz für alle
    Die Umkleideräume im Fitnessstudio bieten nur wenig Platz. Umso wichtiger, dass jeder seine Habseligkeiten bei sich und in der Tasche behält.
     
  • Intimes für Zuhause
    Die Duschen in den Sportstätten sind zum Reinigen gedacht und zur kurzen Entspannung – nicht für Bein- oder Intimrasuren.
     
  • Pause fürs Posing
    Schmink- und Frisieraktionen für den Partyabend blockieren den Platz vorm Spiegel – im Fitnessstudio gibt’s dafür ein klares: Don’t!
     
  • Nicht ohne Badelatschen
    Geputzt wird im Fitnessstudio ständig. Trotzdem tummeln sich Bakterien in den Nass- und Umkleidebereichen. Also gehören nackte Füße in Badelatschen/-schuhe oder aufs Handtuch.
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