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Kind wirft Erspartes ins Sparschwein
© angelacolac / Thinkstock

Gesucht und gefunden: Ferienjobs für Schüler

Clever ist, wer jetzt schon an die Sommerferien denkt. Denn alle, die in dieser Zeit ihr Taschengeld aufbessern möchten, sollten sich frühzeitig auf die Suche nach passenden Ferienjobs machen. Wir geben die nötigen Tipps.

Sechs Wochen schulfrei: Die großen Ferien bieten reichlich Zeit zum Faulenzen – aber auch, um sich ein paar Euro dazuzuverdienen. Doch wie kommt man an gute Ferienjobs für Schüler? Wie viel darf man arbeiten? Und gibt es eine Obergrenze für das Gehalt? Wir haben die wichtigsten Infos zusammengestellt.

Ferienjobs? Einfach mal nachfragen

Ferienjobs sind begehrt. Viele Angebote werden gar nicht ausgeschrieben und nur über Mund-zu-Mund-Propaganda verbreitet. In Geschäften findet man Jobangebote für Aushilfen oft an der Schaufensterscheibe. Hat man einen bestimmten Laden im Auge, lohnt natürlich auch eine Nachfrage direkt vor Ort oder per Telefon.

Jobsuche im Internet

Wer online nach einer passenden Stelle suchen möchte, gibt am besten bei der Suche neben dem Stichwort „Ferienjobs“ auch das eigene Alter und den gewünschten Ort an – so bekommt man eine gute Vorauswahl. Auch die Agentur für Arbeit bietet Schülern eine Suchfunktion für Ferienjobs.

Hier könnte was gehen …

Typische Ferienjobs findet man in allen Branchen, in denen es Saisonarbeitskräfte gibt. Die Jobangebote sind so vielfältig wie die Arbeitgeber: In Gastronomie und Hotellerie sind Eisverkäufer, Kellner, Küchenhilfen, Pizzaboten, Zimmermädchen oder Rezeptionisten gefragt. Oft werden aber auch Ferienjobs als Produktionshelfer, Promoter, Zeitungsbote oder Rettungsschwimmer angeboten. Und wer in Urlaubsgebieten lebt, der wird vielleicht in der Kinder- und Gästebetreuung auf einem Campingplatz oder am Strand fündig.

Immer auf die Zeit achten

Schüler ab 15 Jahren dürfen in den Ferien vier Wochen pro Jahr jobben – und das sogar acht Stunden täglich und bis zu 40 Stunden pro Woche. Aber auch für Jüngere kommen Ferienjobs für Schüler infrage: Ihnen sind täglich zwei Stunden Arbeit zwischen 8 und 18 Uhr erlaubt – vorausgesetzt, die Eltern sind einverstanden. Und wer volljährig ist, kann auch als Schüler einen Vollzeitjob annehmen. Am besten ist es, sich vor Beginn des Ferienjobs einen schriftlichen Arbeitsvertrag mit klar definierten Angaben zu Aufgaben, Arbeitszeiten und Entlohnung aushändigen zu lassen. Hält sich der Arbeitgeber nicht daran, kann man sich zusammen mit den Eltern an das örtliche Gewerbeaufsichtsamt oder das Amt für Arbeitsschutz wenden.

Ferienjobs sind in der Regel steuerfrei

Solange ein Schüler weniger als 900,00 Euro brutto im Monat verdient, braucht er keine Steuern zu zahlen. Falls das Einkommen darüber liegt, erhält er die abgeführte Steuer mit dem Lohnsteuerjahresausgleich zurück, da mit reinen Ferienjobs aufs Jahr gerechnet die Summe für das steuerfreie Existenzminimum nicht überschritten wird.

Automatisch gut versichert

Ein Ferienjobber braucht keine eigene Versicherung abzuschließen. Er ist automatisch über den Betrieb, in dem er arbeitet, gesetzlich unfallversichert. Der Versicherungsschutz gilt während der Arbeitszeit und außerdem auf dem Hin- und Rückweg.

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