Aerztin impft junges Maedchen

Die HPV-Impfung: Geschützt vor Gebärmutterhalskrebs

Kostenübernahme für die HPV-Impfung für Kinder

Übersicht aller Impfungen

In Deutschland erkranken jährlich etwa 6.000 Frauen an Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom). Diese Krebsart ist in vielen Fällen die Folge einer Infektion mit Humanen Papillomviren (HPV). Eine Impfung gegen HPV kann vor Gebärmutterhalskrebs und weiteren Erkrankungen schützen. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die HPV-Impfung zurzeit für Kinder zwischen 9 und 14 Jahren.

Kinder, die noch nicht geimpft wurden, können die Impfung bis zum Ende des 17. Lebensjahres nachholen. Die HPV-Impfung wird über die elektronische Gesundheitskarte (eGK) über den Arzt abgerechnet.

Die Impfung

Die HPV-Impfung kann die Krebsvorsorgeuntersuchung beim Gynäkologen nicht ersetzen.

Nach den aktuellen Empfehlungen sollen alle 9 bis 14-jährigen Kinder (je nach verwendetem Impfstoff) 2 Mal geimpft werden. Sind Kinder in diesem Alter nicht geimpft worden, sollte die Impfserie bis zum Alter von 17 Jahren nachgeholt werden. In diesem Fall sind für die Grundimmunisierung 3 Impfungen notwendig.

Sinnvoll ist die Impfung dann, wenn noch keine HPV-Infektion vorliegt. Da es aufgrund der weiten Verbreitung dieser Erreger schon bei den ersten Sexualkontakten zu einer Übertragung kommen kann, sollte die HPV-Impfung möglichst vor dem ersten Geschlechtsverkehr erfolgen.

Vorsorgeuntersuchung beim Gynäkologen

Die Teilnahme an der Vorsorgeuntersuchung beim Frauenarzt senkt nachweislich das Risiko, am Zervixkarzinom zu erkranken.

Vorstufen des Gebärmutterhalskrebses lassen sich zu fast 100 % heilen. Selbst bei sehr frühen Tumorstadien betragen die Heilungschancen noch 85 und 90 %. Allerdings wird der Krebs in diesen Entwicklungsstufen von den Betroffenen meist nicht bemerkt. Deshalb bleibt eine einzige Möglichkeit zur Früherkennung die Krebsvorsorgeuntersuchung, die wir allen Frauen ab dem 20. Lebensjahr einmal pro Jahr anbieten.


Dabei tastet der Arzt zunächst die Gebärmutter von außen über die Bauchdecke ab. Über die Scheide kontrolliert er Muttermund, Gebärmutterhals, Gebärmutterkörper sowie den äußeren Muttermund und seine Umgebung. Schließlich nimmt er einen Zellabstrich. Dieser sogenannte Pap-Test dient der Früherkennung eines Zervixkarzinoms. Die Probe wird auf einem Objektträger ausgestrichen, eingefärbt und unter dem Mikroskop auf krankhafte Veränderungen untersucht.

Finden sich im Abstrich Hinweise auf Zellveränderungen, sind je nach Veränderung weitere Kontrollen entweder unmittelbar oder meist nach drei bis sechs Monaten notwendig. Bleiben Veränderungen über etwa neun bis 12 Monate bestehen, kann es sinnvoll sein, eine zusätzliche Diagnostik zu veranlassen.

Symptome, Ursachen und Vorsorge für Gebärmutterhalskrebs

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HPV-Impfung im Überblick

  • Impfempfehlung: Kinder zwischen 9 und 14 Jahren (2x Impfung)
  • Nachholung bis zum Alter von 17 möglich (3x Impfung)
  • Die Abrechnung erfolgt einfach über die Versichertenkarte

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