drei Menschen beim Training mit kleinen Hanteln

Rehasport und Funktionstraining

Rehabilitationssport und Funktionstraining sind auf Ihre Erkrankung abgestimmte Bewegungsangebote. Ziel ist es, Ihnen „Hilfe zur Selbsthilfe“ zu bieten, damit Sie im Alltag so gut wie möglich wieder zurechtkommen.

Gut zu wissen

Sie erhalten die Motivation und das Rüstzeug, damit Sie Ihr Bewegungstraining anschließend eigenverantwortlich und selbstständig durchführen können. Deshalb sind diese Leistungen zeitlich begrenzt.

Für diesen Zeitraum verordnet der Arzt Rehabilitationssport oder Funktionstraining, wenn es medizinisch notwendig ist.

Rehabilitationssport

Rehasport fördert die Ausdauer, Kraft und Koordination. Sie trainieren in einer festen Übungsgruppe unter der Anleitung speziell ausgebildeter Übungsleiter.

Er ist auf Art und Schwere der Erkrankung und Ihren körperlichen Allgemeinzustand abgestimmt und wird Ihnen vom Arzt verordnet, in der Regel für 50 Übungseinheiten innerhalb von 18 Monaten.

Für diese Sportarten kann Rehabilitationssport verordnet werden:

  • Gymnastik
  • Leichtathletik
  • Schwimmen
  • Bewegungsspiele in Gruppen

Gerätetraining ist nicht Bestandteil des Rehabilitationssports.

Funktionstraining

Das Funktionstraining behandelt gezielt und schonend bestimmte Körperpartien, wie Muskeln und Gelenke. Sie absolvieren Gruppenübungen aus der Krankengymnastik und der Ergotherapie, meist in Form von Trocken- und Wassergymnastik.

Der Arzt verordnet Ihnen bei medizinischer Notwendigkeit in der Regel eine bis zwei Übungseinheiten pro Woche innerhalb von zwölf Monaten.

Wer darf Rehasport oder Funktionstraining in Anspruch nehmen?

Wenn Ihr Arzt feststellt, dass die medizinische Notwendigkeit besteht, erhalten Sie eine Verordnung. Diese senden Sie uns bitte zu. Wir prüfen, ob wir die Kosten für einen bestimmten Zeitraum übernehmen können. Mit der genehmigten Verordnung wenden Sie sich an einen zugelassenen Anbieter.

Für Sie kostenlos

Für den genehmigten Zeitraum übernehmen wir die vollständigen Kosten. Eine Zuzahlung für die verordnete und bewilligte Leistung fällt für Sie nicht an.

Eine begleitende oder anschließende Mitgliedschaft bei Ihrem Rehabilitationssportanbieter ist darüber hinaus sinnvoll. Diese ist allerdings freiwillig und müsste ausschließlich selbst finanziert werden.