Taxistand mit Taxis

Fahrkosten

Zu stationären oder ambulanten Einrichtungen können Fahrkosten für Krankenfahrten anfallen. Die Erstattung dieser Fahrkosten ist gesetzlich geregelt. Krankenfahrten sind Fahrten, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln, dem privaten PKW, einem Mietwagen (i. S. des § 49 Personenbeförderungsgesetzes) oder Taxi (i. S. des § 47 Personenbeförderungsgesetz) durchgeführt werden.

Fahrkostenerstattung

Wir übernehmen die Kosten bei:

  • stationär erbrachten Leistungen
  • Fahrten zu einer ambulanten Dialyse, zu einer parenteralen antineoplastischen Arzneimitteltherapie oder zu einer parenteralen onkologischen Chemotherapie
  • Fahrten zu voll- und teilstationären Krankenhausbehandlungen
  • Rettungsfahrten ins Krankenhaus
  • Krankentransporten, für die eine medizinische Betreuung notwendig ist
  • Fahrten zu ambulanten Behandlungen sowie Fahrten zu vor- oder nachstationären Behandlungen oder zu einer ambulanten Operation, wenn dadurch eine stationäre oder teilstationäre Krankenhausbehandlung verkürzt oder vermieden werden kann
  • einer durch Ihren behandelnden Arzt bescheinigten dauerhaften Mobilitätseinschränkung
  • vorliegen eines Schwerbehindertenausweises mit den Kennzeichen „aG“ (außergewöhnliche Gehbehinderung), „H“ (hilflos) oder „Bl“ (blind)
  • einer Einstufung in den Pflegegrad 3,4 oder 5. Bei Pflegegrad 3 muss zusätzlich eine ärztlich bescheinigte dauerhafte Mobilitätseinschränkung vorliegen.

Ihr Arzt muss zuerst eine medizinische Notwendigkeitsbescheinigung in Form der sogenannten „Verordnung für Krankenbeförderung“ (Muster 4) ausfüllen, dann reichen Sie den Antrag auf Fahrkostenübernahme sowie die Belege über die Ihnen entstandenen Fahrkosten wie Taxiquittungen, Bahnfahrkarten oder Kilometernachweise bei uns ein. Bitte beachten Sie, dass Fahrkosten nur zur nächsterreichbaren Behandlungsstätte übernommen werden.

Betriebskrankenkasse Mobil Oil, 20091 Hamburg

Gesetzliche Zuzahlung

Der gesetzliche Eigenanteil für jede Fahrt zu ambulanten oder stationären Behandlung beträgt 10 %, jedoch mindestens 5,00 Euro bzw. maximal 10,00 Euro je Fahrt.

So geht es: Fahrkosten erstatten lassen

  1. Fahrkosten ärztlich verordnen lassen
  2. Erstattung beantragen
  3. Antrag, Quittungen und Belege einreichen

Sonderregelungen für Fahrten zu ambulanten Behandlungen

Lassen Sie sich vor einer geplanten Fahrt zu einer ambulanten Behandlung von uns beraten.

Durch das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz, das zum 01.01.2019 in Kraft getreten ist, gelten Krankenfahrten zu ambulanten Behandlungen für folgende Personenkreise mit Ausstellung der ärztlichen Verordnung (Muster 4) als genehmigt (sogenannte Genehmigungsfiktion):
Vorliegen eines Schwerbehindertenausweises mit den Kennzeichen „aG“ (außergewöhnliche Gehbehinderung), „H“ (hilflos) oder „Bl“ (blind), es liegt eine Einstufung in den Pflegegrad 3,4 oder 5 vor. Bei Pflegegrad 3 muss zusätzlich eine ärztlich bescheinigte dauerhafte Mobilitätseinschränkung vorliegen.

Bitte beachten Sie: Liegen bei Ihnen die oben genannten Merkmale nicht vor, können wir die Kosten für Fahrten zur ambulanten Behandlung nur unter bestimmten Voraussetzungen übernehmen. Diese Krankenfahrten müssen vor Antritt der Fahrt von uns genehmigt werden.

Sie haben noch Fragen? Rufen Sie uns an.

Servicenummer: 0800 255 0800

E-Mail: info@service.bkk-mobil-oil.de.   

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