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Sozialversicherung 04/2017
Datenzugriff
Hände auf Tastatur © GettyImages

Änderungen im Beitragsnachweisverfahren

Der Arbeitgeber hat der Einzugsstelle einen Beitragsnachweis spätestens zwei Arbeitstage vor Fälligkeit der Beiträge durch Datenübertragung zu übermitteln. Die Spitzenorganisationen der Sozialversicherung haben die Gemeinsamen Grundsätze zum Aufbau der Datensätze für die Übermittlung von Beitragsnachweisen durch Datenübertragung zum 01.01.2018 überarbeitet.

Nachweis der Beiträge bei Insolvenz des Arbeitgebers

Hundert Prozent konzentrierte sich auf Ihre Arbeit

Seit dem 01.01.2017 hat ein insolventer Arbeitgeber bzw. der Insolvenzverwalter die Gesamtsozialversicherungsbeiträge vom Tag des Insolvenzereignisses an für freigestellte und weiterbeschäftigte Arbeitnehmer getrennt nachzuweisen.

Daraus folgt, dass für die nach Eintritt eines Insolvenzereignisses weiterbeschäftigten und freigestellten Arbeitnehmer jeweils gesonderte Beitragsnachweise zu erstellen und an die beteiligten Einzugsstellen zu übermitteln sind.

Aus den abgegebenen Beitragsnachweisen soll für die Einzugsstelle zukünftig eindeutig hervorgehen, welche Beiträge den freigestellten Arbeitnehmern und welche den weiterbeschäftigten Arbeitnehmern zuzurechnen sind. Die Einzugsstelle soll dadurch bereits mit dem Beitragsnachweis eindeutige Informationen über die voraussichtlich zu realisierenden Beitragsansprüche gegenüber dem insolventen Arbeitgeber bzw. Insolvenzverwalter erhalten.

Nachweis der Beiträge bei Insolvenz des Arbeitgebers

Seit dem 01.01.2017 hat ein insolventer Arbeitgeber bzw. der Insolvenzverwalter die Gesamtsozialversicherungsbeiträge vom Tag des Insolvenzereignisses an für freigestellte und weiterbeschäftigte Arbeitnehmer getrennt nachzuweisen.

Daraus folgt, dass für die nach Eintritt eines Insolvenzereignisses weiterbeschäftigten und freigestellten Arbeitnehmer jeweils gesonderte Beitragsnachweise zu erstellen und an die beteiligten Einzugsstellen zu übermitteln sind.

Aus den abgegebenen Beitragsnachweisen soll für die Einzugsstelle zukünftig eindeutig hervorgehen, welche Beiträge den freigestellten Arbeitnehmern und welche den weiterbeschäftigten Arbeitnehmern zuzurechnen sind. Die Einzugsstelle soll dadurch bereits mit dem Beitragsnachweis eindeutige Informationen über die voraussichtlich zu realisierenden Beitragsansprüche gegenüber dem insolventen Arbeitgeber bzw. Insolvenzverwalter erhalten.

Kennzeichen für Beiträge von freigestellten Arbeitnehmern

Für freigestellte Arbeitnehmer wird zum 01.01.2018 im Datensatz das Feld „Kennzeichnung ab Eintritt des Insolvenzereignisses“ aufgenommen.

Zur Kennzeichnung der Beiträge für freigestellte Arbeitnehmer wird zum 01.01.2018 im Datensatz das Feld „Kennzeichnung ab Eintritt des Insolvenzereignisses“ aufgenommen. Das Feld ist mit „1“ zu kennzeichnen, soweit die Beiträge für die freigestellten Arbeitnehmer für die Zeit ab Eintritt des Insolvenzereignisses nachzuweisen sind. Für den Nachweis der Beiträge aller anderen Arbeitnehmer ist die Grundstellung „0“ anzugeben.

Versionswechsel und Übergangsfrist bis 31.03.2018

Der Beitragsnachweis-Datensatz ist ab dem 01.01.2018 in der neuen Version „12“ zu übermitteln. Sofern das Entgeltabrechnungsprogramm noch nicht rechtzeitig umgestellt ist und die Arbeitgeber Beitragsnachweise nach dem 31.12.2017 noch in der alten Version „11“ im Jahr 2018 übermitteln, werden die Krankenkassen diese Datensätze bis zum 31.03.2018 konvertieren und anschließend auch verarbeiten. Insofern sollte ein reibungsloser Übergang zur neuen Version sichergestellt sein.

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Flexirentengesetz
Sozialversicherung 04/2017
Europe destinations signpost, on blue sky with snow mountain backgrounds

Meldungen: Maschinelles A1-Antragsverfahren verzögert sich

Ist ein Beschäftigter auf Weisung seines deutschen Arbeitgebers vorübergehend außerhalb des Geltungsbereichs des deutschen Sozialversicherungsrechts tätig, muss der Arbeitgeber mittels der so genannten A1-Bescheinigung nachweisen, dass das Unternehmen weiterhin Sozialversicherungsbeiträge im Heimatland entrichtet. Ab dem 01.01.2018 kann der Antrag auf Ausstellung einer A1-Bescheinigung vom Arbeitgeber auch auf elektronischem Wege gestellt werden.

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zwei Männer begutachten das Getreide

Neue Kennzeichnung für Saisonarbeiter

Seit August 2013 existiert eine Regelung, die einen durchgehenden Krankenversicherungsschutz sicherstellen soll – die so genannte obligatorische Anschlussversicherung. Allerdings hat sich in der Vergangenheit die Klärung dieser Anschlussversicherung insbesondere bei ausländischen Saisonarbeitskräften als schwierig erwiesen. Daher wird ab dem kommenden Jahr eine neue Meldepflicht eingeführt.

Sozialversicherung 04/2017
Binärcode

Meldungen: DEÜV-Bestandsprüfungsverfahren

Im Rahmen des 6. SGB IV-Änderungsgesetzes (6. SGB IV-ÄndG) wurden verschiedene neue Bestandsprüfungen rund um das Meldeverfahren in der Sozialversicherung verabschiedet. In einem ersten Schritt – am 01.01.2017 – wurde ein erweitertes AAG-Rückmeldeverfahren eingeführt. Als nächstes folgen nun – ab dem 01.01.2018 – die Bestandsprüfungen für das DEÜV-Meldeverfahren.

Sozialversicherung 04/2017
Eine Gruppe sitzt vor einem PC und rechnet

Jahresmeldung und UV-Meldung 2017

Die Sozialversicherungsträger benötigen von den Unternehmen Informationen über die bei ihnen beschäftigten Arbeitnehmer. Daher sind von allen Arbeitgebern für ihre Mitarbeiter Meldungen zu erstatten. Zu den jährlich wiederkehrenden, wichtigsten Meldungen gehören die so genannten Jahresmeldungen.

Sozialversicherung 04/2017
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Flexirentengesetz

In Zusammenhang mit dem Inkrafttreten des Flexirentengesetzes (FlexiG) kam es Anfang 2017 zu Änderungen bei der Rentenversicherungsfreiheit bzw. -pflicht beschäftigter Altersvollrentner. Damit einhergehend wurde vor einigen Monaten die Beschreibung der bestehenden Personengruppe (PGR) 119 für „Versicherungsfreie Altersvollrentner“ angepasst sowie die PGR 120 „Versicherungspflichtige Altersvollrentner“ neu eingeführt.