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Unternehmen 03/2017
Mann sitzt mit einer Kollegin auf einer Mauer und die beiden essen einen gesunden Salat.

Fit durch Führung

Besteht ein Zusammenhang zwischen Führungsstil und Mitarbeitergesundheit? Die Antwort ist ein klares Ja! Führungskräfte sind Dreh- und Angelpunkt, wenn es um die Gesundheit der Mitarbeiter geht. Dies bringt ein hohes Maß an Verantwortung mit sich. Doch genauso, wie ein schlechter Chef seine Mitarbeiter krank.

Arbeitszuteilung mit Bedacht

Chef und Angestellter fahren Fahrrad

Als Führungskraft gestalten Sie die Arbeitsabläufe in Ihrem Bereich und verantworten die Arbeitsergebnisse. Sie teilen Ihren Mitarbeitern Aufgaben und Arbeitsaufträge zu. Achten Sie im täglichen Führungshandeln darauf, dass Sie Ihre Mitarbeiter mit anspruchsvollen Aufgaben fördern, aber nicht überfordern. Denn: Eine dauerhafte Überforderung kann sich – genauso wie eine Unterforderung – langfristig gesundheitsschädlich auf den Beschäftigten auswirken. Und: Keiner Ihrer Mitarbeiter ist gleich! Berücksichtigen Sie daher bei der Arbeitsverteilung die Stärken und Schwächen eines jeden Mitarbeiters.

Positives Arbeitsklima und offene Tür

Führungskräfte und ihr Verhalten prägen das Teamklima entscheidend. Organisieren Sie deshalb beispielsweise Teamveranstaltungen und suchen Sie im Arbeitsalltag das Gespräch mit Ihren Mitarbeitern. Das kommt gut an und trägt zu einem guten Arbeitsklima bei.

Als Führungskraft sollten Sie zudem Ansprechpartner für Sorgen, Nöte und Ängste sein – bieten Sie Ihren Mitarbeitern daher an, dass sie bei Problemen jederzeit auf Sie zukommen können. Das kann vor allem bei psychischen Erkrankungen sehr hilfreich sein.

Vorbildfunktion einnehmen – auch beim Thema „Gesundheit“

Machen Sie sich bewusst: Sie als Führungskraft sind Vorbild für Ihre Mitarbeiter

Mitarbeiter schauen sich sehr genau an, wie der Chef mit dem Thema Gesundheit umgeht. Macht er Pausen? Sind Überstunden an der Tagesordnung? Wirkt er stets überfordert? Ist er auch außerhalb der Geschäftszeiten immer erreichbar?

All das nehmen Mitarbeiter wahr – und ziehen daraus Schlüsse für den eigenen Arbeitsalltag. Machen Sie sich bewusst: Sie als Führungskraft sind Vorbild für Ihre Mitarbeiter – auch hinsichtlich des Gesundheitsverhaltens. Wenn Sie auf Ihre Gesundheit achten, bringt das nicht nur Ihnen selbst etwas, sondern trägt auch zur Verbesserung der Gesundheit Ihrer Mitarbeiter bei.

Überlastungen frühzeitig erkennen

Berufliche, aber auch private Überlastungssymptome und Probleme von Mitarbeitern können sich durch deutliche Veränderungen im Verhalten, der Arbeitsleistung oder auch des äußeren (gesundheitlichen) Erscheinungsbildes ankündigen. Wenn Sie diese Warnsignale frühzeitig erkennen und aktiv eingreifen, können Sie ggf. dazu beitragen, dass sich auf lange Sicht keine schwerwiegenden psychischen Erkrankungen entwickeln.

Wichtig zu wissen: Betroffenen fällt es oft schwer, mit dem direkten Vorgesetzten über arbeitsbedingte oder auch private Belastungsfaktoren zu reden. Ein guter erster Ansprechpartner ist daher in der Regel der Betriebsarzt.

Unterstützung durch die Unternehmensführung

Eine Führungskraft kann nur so gut gesund führen, wie es die betrieblichen Rahmenbedingungen ermöglichen. In der Unternehmensphilosophie und bei den Unternehmenszielen sollte das Thema „Gesundheit“ daher eine wichtige Rolle einnehmen.

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Unterstützung durch die BKK Mobil Oil

Die BKK Mobil Oil bietet Ihnen zahlreiche Beratungs- und Unterstützungsangebote zum Thema "Gesunde Führung" an. Einen ersten Überblick finden Sie hier.

Rufen Sie uns einfach an oder kontaktieren Sie uns per E-Mail an bgm@bkk-mobil-oil.de. Wir sind gerne für Sie da!

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