Rubrik Navigation

Vorheriger Rubrik
AG-News
Nächste Rubrik
AG-News 01/2018
Computer-Tastatur mit dem Button "News"

Arbeitgeber-News

Die neuesten Nachrichten zur Sozialversicherung und was Unternehmen in ihrem Alltag bewegt.

31.03.2018: Meldefrist für Künstlersozialabgabe

Unternehmen, die künstlerische und publizistische Leistungen in Anspruch nehmen, müssen die Künstlersozialabgabe entrichten.

Noch bis zum 31.03.2018 haben abgabepflichtige Unternehmer Zeit, der Künstlersozialkasse (KSK) Entgelte zu melden, die sie in 2017 an selbstständige Künstler/Publizisten geleistet haben. Diese Meldung ist die Grundlage für die von der KSK erhobene Künstlersozialabgabe.

Die Künstlersozialabgabe müssen solche Unternehmen entrichten, die künstlerische und publizistische Leistungen in Anspruch nehmen und verwerten. Bemessungsgrundlage sind alle in einem Kalenderjahr an selbstständige Künstler und Publizisten gezahlten Entgelte. In diesem Zusammenhang müssen die abgabepflichtigen Unternehmer an einem entsprechenden Meldeverfahren teilnehmen.

Die Künstlersozialversicherung bietet selbstständigen Künstlern und Publizisten sozialen Schutz in der Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung. Eine Besonderheit dieser Versicherung liegt in der Finanzierung: Denn, wie Arbeitnehmer zahlen die Künstler nur etwa die Hälfte der Versicherungsbeiträge aus eigener Tasche. Die andere Beitragshälfte trägt die KSK, finanziert aus einem Zuschuss des Bundes sowie der Künstlersozialabgabe der Unternehmen.

Umfassende Informationen rund um diese Abgabepflicht finden Sie im Internet-Angebot der Künstlersozialkasse unter der Rubrik „Unternehmen und Verwerter“.

03.04.2018: Fristablauf für freiwillige RV-Beiträge 2017

Besonders wichtig ist dieser Termin für Versicherte, die mit freiwilligen Beiträgen ihren Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente sichern möchten.

Am 03.04.2018, dem Dienstag nach Ostern, endet die Frist, freiwillige Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung für 2017 zu zahlen. Darauf weist die Deutsche Rentenversicherung hin.

Besonders wichtig ist dieser Termin für Versicherte, die mit freiwilligen Beiträgen ihren Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente sichern möchten. Denn bereits bei einer Lücke von einem Monat kann der Anspruch verloren gehen. Aber auch Mindestversicherungszeiten können über freiwillige Beiträge erfüllt werden und die spätere Rente erhöht sich. Als weiteres Plus kommt hinzu, dass freiwillige Beiträge ggf. steuerlich absetzbar sind.

Höhe des Beitrags

Im Ausnahmefall nimmt die Rentenversicherung auch noch nach dem 03.04.2018 Beiträge für das Jahr 2017 an. Läuft nämlich in der Zeit vom 01.01. bis 31.03. ein Beitrags- oder Rentenverfahren, können die Beiträge für das Vorjahr innerhalb von drei Monaten nach Verfahrensende gezahlt werden.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zu freiwilligen Rentenversicherungsbeiträgen finden Sie im Internet-Portal der Deutschen Rentenversicherung.

 

Vier von zehn Unternehmen gestatten Arbeit im Homeoffice

Jedes zweite Unternehmen erwartet, dass der Anteil der Homeoffice-Mitarbeiter in den kommenden fünf bis zehn Jahren weiter steigen wird.

Homeoffice wird in immer mehr Unternehmen zum Alltag. So lassen vier von zehn Arbeitgebern (39 Prozent) ihre Mitarbeiter ganz oder teilweise von zu Hause aus arbeiten. Innerhalb eines Jahres stieg der Anteil um 9 Prozentpunkte. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

Jedes zweite Unternehmen (51 Prozent) erwartet, dass der Anteil der Homeoffice-Mitarbeiter in den kommenden fünf bis zehn Jahren weiter steigen wird. 46 Prozent gehen von einer konstanten Entwicklung aus.

Gegen Homeoffice entscheiden sich Unternehmen aus verschiedenen Gründen. Zwei Drittel (67 Prozent) geben an, dass Homeoffice nicht für alle Mitarbeiter möglich sei und niemand ungleich behandelt werden dürfe. Mehr als die Hälfte (56 Prozent) meint, dass ohne direkten Austausch mit Kollegen die Produktivität sinke. Jedes zweite Unternehmen (52 Prozent) sagt, dass Homeoffice generell nicht vorgesehen sei. Für gut jedes dritte Unternehmen (35 Prozent) sprechen Arbeitsschutzbestimmungen gegen Homeoffice, fast ebenso viele (32 Prozent) befürchten, dass die Arbeitszeit so nicht zu kontrollieren sei. Eine geringere Rolle spielen die Kosten der technischen Ausstattung (18 Prozent), die Gewährleistung der Datensicherheit (18 Prozent) und Sorgen vor einer abnehmenden Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen (15 Prozent).

„Flexibles Arbeiten im Homeoffice ist ganz oben auf der Wunschliste vieler Arbeitnehmer, um Beruf, Familie und Freizeit besser zu vereinbaren. Allerdings stehen der selbstbestimmten Arbeitszeitgestaltung gesetzliche Hürden wie der zu starre Acht-Stunden-Arbeitstag und die elfstündige Mindestruhezeit entgegen“, so Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.

Zur Pressemitteilung

Eine Hand wird der anderen gereicht, um Sie vor dem Begraben einer Antragsflut zu retten
Nächster artikel
Selbstständige Beitragsreduzierung bei Gewinneinbruch