Main Content

Sportliche Vorsätze im Alltag

Motivationsexperte empfiehlt Belohnungen, um „Januarmotivation“ zu erhalten

16. Januar 2014

 

Im Januar ist der Wille, endlich gesünder zu leben und Sport zu treiben, noch groß. Doch halten 88 % ihre guten Vorsätze nicht durch. Motivationsexperte Hans-Werner Rückert erklärt, warum es so schwer fällt, den geplanten Fitnessstudio-Besuch auch wirklich in den Alltag zu überführen, und wie wichtig das soziale Umfeld und vor allem Belohnungen sind. Zusätzlicher Anreiz: Viele Krankenkassen wie die Betriebskrankenkasse Mobil Oil belohnen sportliches Durchhalten im Rahmen ihrer Bonusprogramme.

 

Im Januar ist die Motivationswelt bei den meisten noch in Ordnung – frisch zu Jahresbeginn gefasste sportliche Vorsätze bescheren Fitnessstudios Hochkonjunktur. Doch die typische „Januarmotivation“ hält selten lange an: Nur gut jedem Zehnten (rund 12 %) gelingt es laut einer britischen Studie, nach einem Jahr noch immer, die guten Vorsätze einzuhalten. Gerade beim Vorsatz „mehr Sport zu treiben“ gehen Wunsch und Wirklichkeit oft weit auseinander: Während die Mehrheit der Deutschen sportlich aktiver sein möchte, landen in der Realität 78 % nach einem stressigen Arbeitstag vor dem Fernseher, wie eine repräsentative Online-Umfrage der BKK Mobil Oil 2013 ergab. Neben fehlender Zeit geben viele auch Mangel an Motivation als Grund für die Inaktivität an. (1)

 

Konkrete Pläne und Belohnungen als Motivationshilfe
Diplom-Psychologe Hans-Werner Rückert von der Freien Universität Berlin erklärt, warum bei sportlichen Vorsätzen Aufgeben eher die Regel als die Ausnahme ist: „Viele vernachlässigen die Bedeutung kurzfristiger Belohnungen. Sport bietet zwar natürliche Belohnungen, wie Gewichtsabnahme oder Muskelaufbau, aber nicht sofort, sondern erst nach einigen Monaten voller Anstrengung und Muskelkater. Gewohnheiten sind enorm schwer zu ändern – grob kann man sagen: Es braucht viermal so viel Energie, eine Gewohnheit zu ändern, als sich diese anzugewöhnen. Der Chips-und-Fernseh-Abend auf der Couch belohnt hingegen sofort und ohne Anstrengung.“ Damit die Motivation den Jahresbeginn übersteht, empfiehlt Motivationsexperte Rückert, Vorsätze möglichst konkret zu formulieren. Also statt „ich gehe jetzt ins Fitnessstudio“, „ich gehe jeden Donnerstagabend ins Fitnessstudio“. Auch sozialer Kontakt motiviert und sorgt gleichzeitig für eine gewisse soziale Kontrolle. Noch besser ist also: „Ich gehe jeden Donnerstagabend mit meinem besten Freund ins Fitnessstudio“. Ebenso wichtig: „Sorgen Sie für kurzfristige Belohnungen, um die Zeit bis zu den natürlichen Belohnungen zu überbrücken. Denn durch Erfolg zu lernen, ist unser stärkster Lernmechanismus“, so der Experte. Ein Motivationsschub kann die Aussicht auf den Saunagang nach dem Sport sein, ebenso wie den Startschuss zum Bewegungsprogramm in ein Fitness-Hotel zu verlegen.

 

Sport als Stimmungsaufheller
Nicht alle „natürlichen Belohnungen“ regelmäßiger Bewegung lassen monatelang auf sich warten. Gerade in der dunklen Jahreszeit, in der viele zu depressiven Verstimmungen neigen, hilft neben Licht vor allem Sport für den seelischen Ausgleich. Regelmäßige Bewegung bringt dem Körper weit mehr als Muskeln und Kondition: Sie ist auch ein wirksames Mittel zum Stressabbau – zudem weisen aktuelle medizinische Studien eine antidepressive, angstlösende und entspannende Wirkung nach: Sport wirkt demnach ähnlich wie ein Antidepressivum und lässt beispielsweise den Serotoninspiegel steigen. Dieser Botenstoff beeinflusst wichtige Prozesse im Körper und wirkt sich auch positiv auf die Stimmung aus. Vor allem die kurzfristige stimmungsaufhellende Wirkung ist sehr gut dokumentiert. (2)

 

Finanzielle Belohnung für Aktive
Wer regelmäßig Sport treibt und auch sonst auf eine gesunde Lebensweise achtet, wird von vielen Krankenkassen im Rahmen von Bonusprogrammen zudem finanziell belohnt. Beispielsweise bei der BKK Mobil Oil erhalten sportlich Aktive jedes Jahr bis zu 200,00 Euro Aktiv-Prämie im Bonusprogramm fitforcash. Die BKK Mobil Oil verfügt außerdem über Kooperationen mit bundesweiten Fitnessstudios, die Versicherten die Aufnahmegebühr, Mitgliedschaft oder Personaltrainings zu reduzierten Preisen anbieten.


Weitere Informationen zu fitforcash und den Fitnessstudio-Kooperationen unter:
www.bkk-mobil-oil.de/fitforcash sowie www.bkk-mobil-oil.de/fitnessstudio.

 

Quellen: 
(1) www.bkk-mobil-oil.de/ueber-uns/presse/pressemeldungen/2013/umfrage.html
(2) www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten/depressionen/article/850155/depressionen-sport-hilft-antidepressivum.html

 

Pressekontakt

Frau Antje Eckert
Betriebskrankenkasse Mobil Oil
Pressesprecherin

Hühnerposten 2
20097 Hamburg, Deutschland

Telefon: 040 3002-11402
Fax: 040 3002-911402

antje.eckert@bkk-mobil-oil.de