Gruppe finisht Marathon

Feinschliff vor dem Wettkampf

Die letzten drei Wochen bis zum Wettkampf sind angebrochen? Dann heißt es jetzt: Allmählich die angestrebte Wettkampfform finden. Für einen letzten Feinschliff sollten, neben eurem Grundlagentraining, vor allem noch einmal wettkampfspezifische Einheiten den Schwerpunkt bilden. Dies geschieht zum einen durch vermehrtes Training in den angestrebten Wettkampfgeschwindigkeiten sowie zum anderen durch gelegentliche Koppeleinheiten. Darüber hinaus solltet ihr natürlich auch das Schwimmen im Freiwasser nicht vernachlässigen. Sofern ihre euer Rennen ambitionierter angehen möchtet, könnt ihr zwei Wochen vor eurem Start auch noch ein letztes Testrennen über eine Sprint- oder Kurzdistanz einplanen, welches ihr jedoch aus dem Training heraus (also ohne zuvor reduziertes Training) absolviert.

Die letzten Tage und Stunden vor dem Rennen

Der Countdown läuft! Die Startlisten mit eurer Startnummer und der Startzeit sind online und das Rennfieber steigt bei allen Teilnehmern langsam an. Hier ein paar Grundregeln für die Zeit unmittelbar vor dem Wettkampf:

Regel 1: belastungen vermeiden

Geht wirklich ausgeruht an den Start! Reduziert deshalb in den letzten Tagen vor dem Wettkampf euer Training deutlich in Umfang und Intensität und vermeidet möglichst auch sonstige Belastungen im Alltag. Versucht, bereits mehrere Nächte vor eurem Rennen ausreichend Schlaf zu finden, euch ausgewogen zu ernähren und den Tag vor dem Wettkampf nicht zu lange auf den Beinen zu sein.

Regel 2: Keine Experimente

Keine Experimente! Je näher der Wettkampf rückt, desto intensiver beschäftigen sich viele Hobbyathleten mit Dingen wie Ernährung, Material und Ähnlichem. Lasst euch hierbei von der Vielzahl an Meinungen nicht verwirren, sondern greift vor und während des Rennens auf bereits Erprobtes und Bewährtes zurück.

Regel 3: Realistische Ziele

Setzt euch ein realistisches Ziel für das Wochenende! Werft dabei einen Blick zurück auf das Training der vergangenen Wochen und Monate und seid ehrlich bei eurer Selbsteinschätzung. Solltet ihr eure Ziele zu hoch stecken, ist die Enttäuschung später umso größer, wenn ihr diese verfehlt. Wählt ihr hingegen ein zu leichtes Ziel, ruft ihr vielleicht nicht euer ganzes Leistungsvermögen ab und ärgert euch im Nachhinein, dass doch mehr möglich gewesen wäre.

Regel 4: Spaß und Vorfreude

Geht positiv und mit Vorfreude in euer Rennen! Auch wenn ihr mit großem Ehrgeiz ein bestimmtes Ziel verfolgt, solltet ihr das wichtigste im Sport, nämlich den Spaß, nicht aus den Augen verlieren. Ihr müsst mit eurem Wettkampf kein Geld verdienen und die besten Leistungen sind meistens dann möglich, wenn ihr mit Spaß euren Wettkampf bestreitet. Wir wünschen euch dabei viel Erfolg!

Beispieltraining für den letzten Feinschliff

Bereitet euch mit diesem Beispiel-Trainingsplan auf euren Wettkampf vor:

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