Interview mit Yoga-Fan Ralf Bauer

Müßiger Stoffwechsel, ständige Kopfschmerzen, schlechte Durchblutung – Yoga hilft bei vielen körperlichen Beschwerden. Ralf Bauer kann das nur bestätigen. Jahrelang litt der Schauspieler unter Rückenschmerzen, die er dank Yoga losgeworden ist. Im Interview mit der BKK Mobil Oil berichtet er, welche Rolle Yoga heute in seinem Leben spielt.

Yoga hat mich nicht nur von meinen Rückenschmerzen befreit, sondern es wirkt noch auf vielen anderen Ebenen, die nicht immer so greifbar sind.

Ralf Bauer

1. Wann haben Sie sich zum ersten Mal mit dem Thema Yoga auseinandergesetzt und was war der Auslöser dafür?

Das erste Mal war beim Tai-Chi-Unterricht in Thailand. Morgens um 06:00 Uhr bei einem Privatlehrer, der zu Beginn meditieren, anschließend Yoga durchführen und erst danach mit Tai-Chi beginnen wollte. In der ersten Woche wollte ich mich noch wehren und nur Meditation und Tai-Chi praktizieren – er bestand jedoch auf Yoga.
Nach dem Aufenthalt in Thailand habe ich Yoga erst nicht weiterverfolgt – bis zu einem Dreh auf Tahiti. Hier gab es morgens um 09:30 Uhr das Angebot, mit einer deutschen Yoga-Lehrerin den Sonnengruß zu praktizieren. Weil er mir guttat, übe ich ihn seitdem regelmäßig aus.


2. Warum ist Ihnen Yoga wichtig? Welche Bedeutung hat die Yoga-Übung Sonnengruß für Sie?

Yoga hat mich nicht nur von meinen Rückenschmerzen befreit, sondern es wirkt noch auf vielen anderen Ebenen, die nicht immer so greifbar sind. Auf der mentalen Ebene bedeutet Yoga auch, den „wilden Geist“ zu beruhigen und sich besser konzentrieren zu können. Es lässt mich in Stresssituationen ruhiger bleiben bzw. schneller wieder ruhiger werden. Der Sonnengruß hält mich flexibel, wovon ich auch beim Ausüben aller anderen Sportarten profitiere, zum Beispiel beim Skifahren.

3. Yoga hat nachweislich viele positive Effekte sowohl auf die physische als auch auf die psychische Gesundheit. Welche Veränderungen haben Sie an sich selbst bemerkt, seitdem Sie regelmäßig trainieren?

Yoga lässt mich schneller wieder ins Gleichgewicht finden und hat auch Auswirkungen darauf, wie ich die Welt sehe – dass ich nur ein winziger Bestandteil bin, der aber trotzdem viel bewirken kann. Wie nutze ich meine Zeit auf diesem Planeten? Als Egoist oder aber als mitfühlendes Bindeglied im Miteinander mit allem und jedem? Das „In-sich-Hineinschauen“ während der Übungen oder der Meditation schafft Klarheit über sich und korrigiert vielleicht falsche Ziele.


4. Wie lauten Ihre Tipps für diejenigen, die ganz neu mit Yoga starten?

Am Anfang sollte man sich nur wenige Übungen vornehmen. Wenn es eine Abfolge ist, hilft es, sie auswendig zu lernen, damit man sich auf die richtige Atemtechnik und die Körperhaltungen konzentrieren kann. Ich kann nur jedem den Sonnengruß empfehlen – wenn man ihn erst einmal gelernt hat, lässt er sich immer und überall praktizieren. Am besten 21 Mal, da er dann seine größte Wirkung hat. Morgens nach dem Aufstehen ist zum Beispiel eine geeignete Zeit, die Übungen auszuführen – so starte ich frisch und gestärkt in den Tag.

Video Ralf Bauer

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