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EMS

Die elektronische Muskelstimulation (EMS) hilft mit Trainingseinheiten von rund 20 Minuten pro Woche beim Muskelaufbau. Wir verraten euch, was der neue „Stromsport“ im Körper bewirkt.

Das Muskeltraining EMS wurde ursprünglich in der Reha eingesetzt, um Muskelschwund zu verhindern. Jetzt setzt es als Fitnesstrend neue Impulse.

Den Körper mithilfe elektronischer Impulse zu stählen klingt ein bisschen futuristisch – und sieht auch ein wenig so aus: Die neue Trainingsmethode der elektrischen Muskelstimulation führt man in Funktionskleidung aus, die mit Elektroden verkabelt ist. Diese reizen mit niederfrequenten Impulsen die Muskeln und lösen so intensive Kontraktionen aus. Schon ein 20-minütiges Training soll so viel bewirken wie mehrere Stunden konventionelles Gerätetraining. Ersten Studien zufolge verhilft die EMS nicht nur zu raschem Muskelaufbau, sondern kann Krankheiten vorbeugen, Verspannungen lösen und Rückenschmerzen lindern, indem sie Schonhaltungen entgegenwirkt. Als Nebeneffekt unterstützt sie Kraft und Ausdauer und somit auch das Herz-Kreislauf-System.

Während die neue Trainingsform erst seit Kurzem vor allem Berufstätige mit wenig Zeit begeistert, gilt sie unter Profisportlern schon seit einigen Jahren als effiziente Wettkampfvorbereitung. Spitzensportler wie der ehemalige Rennrodler Georg Hackl und Tischtennisprofi Timo Boll sind bekennende „Stromsportler“. Fitnessstudios und mehrere Hundert Mikrostudios bieten inzwischen bundesweit EMS-Training an. Als einer der Vorreiter gelten die Fitnessstudios 25MINUTES. Versicherte der BKK Mobil Oil trainieren in den Studios von 25MINUTES zu Vorteilskonditionen und erhalten ein kostenloses Probetraining.

André Warkotsch, Geschäftsführer von 25MINUTES, erklärt die Wirkung der Trainingsmethode: „Durch die intensive Muskelarbeit wird auch die Durchblutung angeregt. Dies verbessert nicht Kraft und Leistungsfähigkeit, sondern steigert den Blutfluss und strafft die Haut“, so der erfahrene Trainer. Eine Diät unterstütze die Methode jedoch nur in Verbindung mit einer Ernährungsumstellung, denn durch den Muskelaufbau werde zunächst das Gewicht nicht reduziert. „Die ersten sichtbaren Effekte zeigen sich bei den meisten Trainierenden nach vier bis sechs Wochen – in Form von Umfangreduzierung, Veränderungen im Hautbild und mehr Kraft.“ Auch die tiefe Beckenbodenmuskulatur könne per EMS-Training trainiert werden, so Warkotsch.

Einen guten Eindruck, was euch beim „Stromsport“ erwartet, vermittelt euch das Video.

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