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Künstliche Befruchtung

Medizinische Hilfe für unerfüllten Kinderwunsch

Die Betriebskrankenkasse Mobil Oil hat mit den Reproduktionsmedizinern in Bayern einen Vertrag über die Integrierte Versorgung der künstlichen Befruchtung abgeschlossen. Das Besondere an dem neuen Vertragskonzept ist, dass dem Arzt erstmals der Behandlungserfolg vergütet wird, also der Eintritt der Schwangerschaft. Für Paare, die sich in das sogenannte IV-ART-Programm einschreiben, reduziert sich der Eigenanteil für die durchgeführte künstliche Befruchtung.

Erfolgsquote bei künstlicher Befruchtung soll erhöht werden

Die IV-ART soll die aufeinander folgenden Schritte der künstlichen Befruchtung und der Schwangerschaftsbetreuung optimal koordinieren, um dadurch die Behandlungsqualität und die Chance auf die Geburt eines gesunden Kindes für die betroffenen Paare zu verbessern. Um vor allem das Risiko einer Fehl- bzw. Frühgeburt zu verringern, verpflichten sich alle an dem Modell teilnehmenden Ärzte dazu, die Behandlung nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen durchzuführen. So werden im Rahmen dieses Behandlungskonzepts nur maximal zwei Embryos übertragen, um Drillingsschwangerschaften zu verhindern, da diese für Mutter und Kind ein erhebliches Gesundheitsrisiko darstellen.

Voraussetzung für die Kostenbeteiligung durch die BKK Mobil Oil

Die Teilnahme an der IV-ART ist freiwillig.

  • Ihr eigener Frauenarzt übernimmt nach Eintritt der Schwangerschaft die weitere Betreuung nach den Vorgaben des Modells der Integrierten Versorgung. Der Aufwand für die Information über den Schwangerschaftsverlauf und die Dokumentation desselben wird Ihrem Frauenarzt von der ReproMed Service GmbH vergütet.
  • Voraussetzung für Ihre Teilnahme an der IV-ART ist der von uns genehmigte Behandlungsplan. Hierfür muss nach Einschätzung eines Arztes eine hinreichende Aussicht auf Erfolg bestehen. Genehmigt werden dürfen maximal drei IVF-Versuche in Folge. Der Leistungsanspruch endet nach drei erfolglosen Versuchen.
  • Der Leistungsanspruch besteht nur für Ehepaare. Die Ehepartner müssen das 25. Lebensjahr vollendet haben, Frauen dürfen nicht älter als 40 und Männern nicht älter als 50 Jahre sein. Ausschließlich Ei- und Samenzellen der Ehepartner dürfen verwendet werden.
  • Vor der Behandlung sollen sich die Ehepartner in jedem Fall von einem weiteren Arzt ausführlich über die medizinischen Risiken und die möglichen psychologischen Folgen der Behandlung beraten lassen. Die teilnehmenden IVF-Zentren (siehe www.br-bayern.de) beraten Sie gerne ausführlich über das Behandlungskonzept und die Teilnahmebedingungen der IV-ART.

Die Unterlagen sollten im Original zugesandt werden.

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