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Tschüss Herbstblues: Diese Lebensmittel machen Stimmung

Dunkelheit und Kälte schlagen jetzt vielen aufs Gemüt. Mit dem richtigen Essen können Sie dem Herbstblues und seinen lästigen Symptomen jedoch Paroli bieten. Wir haben die wichtigsten Lebensmittel mit Gute-Laune-Effekt zusammengestellt.

Die dunkle, kalte Herbst- und Winterzeit hat viele Menschen fest im Griff. Verantwortlich für das saisonale Stimmungstief ist das „Schlafhormon“ Melatonin, das in der dunklen Jahreszeit vermehrt gebildet wird. Als wäre das nicht genug, senkt das Melatonin auch noch den Gehalt des „Glückshormons“ Serotonin im Körper. Das Ergebnis: Wir fühlen uns müde, traurig und antriebslos. Doch zum Glück haben wir die Möglichkeit, mit unserer Ernährung aktiv gegenzusteuern: Verschiedene Lebensmittel – auch Mood Food genannt – kurbeln die körpereigene Produktion von Serotonin an und helfen so dabei, die schlechte Laune im wahrsten Sinne des Wortes einfach herunterzuschlucken.

Glücksnahrung: Auf die Kombi kommt es an

Damit unser Körper Serotonin bilden kann, braucht er die Aminosäure Tryptophan, die in vielen Lebensmitteln enthalten ist. Allein kann dieser Eiweißbaustein jedoch nicht viel für unsere Laune tun, denn damit er auch wirklich im Gehirn ankommt, benötigt der Körper Kohlenhydrate – sozusagen als Lotsen. Nur wenn wir beides zusammen zu uns nehmen, kann Mood Food tatsächlich funktionieren. Tryptophan ist zum Beispiel in Käse, Sojabohnen, Weizenkeimen, Cashewkernen, Erdnüssen, Fisch, Linsen und Eiern enthalten. Lebensmittel wie Nudeln, Kartoffeln, Reis und Brot sind gute Kohlenhydratquellen. Am besten greift man direkt zu Vollkornbrot, Vollkornnudeln, Naturreis, Getreide, Nüssen und Hülsenfrüchten, denn in ihnen ist die Kombination von Tryptophan und Kohlenhydraten direkt enthalten.

Her mit Wintergemüse und Zitrusfrüchten

Serotonin ist nicht der einzige Stoff, der unserem Körper im Winter fehlt – auch Vitamine sind jetzt Mangelware. Deshalb empfiehlt es sich in der kalten Jahreszeit ebenso wie im Sommer, zwei Portionen Obst und drei Portionen Gemüse am Tag zu essen. So stärken wir unsere Immunabwehr – und wenn man nicht von Schnupfen, Husten und Halsweh geplagt wird, wirkt sich das auch positiv auf die Gemütslage aus. Saison haben jetzt unter anderem Kohl, Wurzelgemüse und Feldsalat sowie Zitrusfrüchte, Äpfel und Birnen. Fleisch- und fetthaltige Gerichte sollte man hingegen meiden, denn um schwere Kost zu verdauen, benötigt der Körper viel Energie, und man fühlt sich nach dem Essen eher schlapp als frisch gestärkt.

Vitamin D: Bei Dunkelheit Mangelware

Wichtig fürs Wohlbefinden sind in den Wintermonaten auch Lebensmittel mit viel Vitamin D. Denn: Während unsere Haut das Vitamin normalerweise selbst produziert, fehlt ihr jetzt das nötige Sonnenlicht dazu. Die Konsequenz ist oft ein Vitamin-D-Mangel, den man an Symptomen wie dauerhafter Müdigkeit und Abgespanntheit erkennt. Gegensteuern lässt sich beispielsweise mit Hering, Forelle, Eiern, Gouda, Pilzen und Avocados. Außerdem sollte man die Mittagspause unbedingt für einen Spaziergang nutzen. Positiver Nebeneffekt: Licht und Luft halten die Melatonin-Produktion in Schach – so kann die Bewegung an der frischen Luft die positive Wirkung der Lebensmittel noch zusätzlich stärken.

Ganz schön scharf: Gewürze, die glücklich machen

Wer gern kocht, kann auch mit den richtigen Gewürzen eine Menge gegen das Stimmungstief tun. So bringt Chili den Kreislauf ordentlich in Schwung. Das liegt am darin enthaltenen Stoff Capsaicin, der die kleinen Schoten so scharf macht. Die Schärfe sorgt zugleich dafür, dass unser Gehirn Endorphine ausschüttet – und diese körpereigenen Morphine machen glücklich. Gerichte mit Ingwer haben ebenfalls eine aufmunternde Wirkung, denn die scharfe Knolle wärmt uns von innen, stärkt gleichzeitig die Immunabwehr und regt die Verdauung an, was uns leistungsfähiger macht.

Tipp

Noch mehr Infos und Tipps rund um eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung haben wir Ihnen in diesem Special zusammengestellt.

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