Frau sitzt auf dem Schreibtisch im Buero

Freiwillige Krankenversicherung

Bei der BKK Mobil Oil haben Sie die Möglichkeit, sich freiwillig zu versichern: die optimale Versicherung für Sie und Ihre Familie. Ohnehin gibt es viele Argumente für eine Mitgliedschaft bei der BKK Mobil Oil Kranken- und Pflegeversicherung - die kostenlose Familienversicherung ist nur eines davon.

Wer kann sich freiwillig versichern?

Es wird unterschieden, ob Sie bereits im Rahmen einer Pflichtversicherung oder Familienversicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind oder der gesetzlichen Krankenversicherung beitreten wollen.

Sie sind bereits gesetzlich versichert?

Dann setzt die freiwillige Versicherung mit dem Tag nach dem Ende der Pflichtmitgliedschaft beziehungsweise dem Ende der Familienversicherung automatisch ein.

Personen, die bis unmittelbar vorher bei einer gesetzlichen Krankenversicherung versichert waren und jetzt freiwillige Mitglieder werden, sind zum Beispiel:

  • Selbstständige
  • Studenten und Rentner, für die die Pflichtversicherung nicht greift
  • Beamte
  • Nicht-Erwerbstätige, zum Beispiel Hausfrauen und Hausmänner
  • Arbeitnehmer, deren Gehalt in den letzten zwei Kalenderjahren die Jahresarbeitsentgeltgrenze von derzeit monatlich 4.800,00 Euro überschreitet

Wer vorher nicht gesetzlich krankenversichert war, hat es schwer in die freiwillige Krankenversicherung zu wechseln.

Sie sind noch nicht gesetzlich versichert?

Die Möglichkeit, der BKK Mobil Oil im Rahmen einer freiwilligen Mitgliedschaft beizutreten, ohne vorher gesetzlich versichert gewesen zu sein, besteht für

  • Personen, die in Deutschland erstmalig Arbeitnehmer sind und deren Gehalt die Jahresarbeitsentgeltgrenze überschreitet. Zeiten der beruflichen Ausbildung bleiben unberücksichtigt. Wir benötigen dafür Ihre Beitrittserklärung zur freiwilligen Krankenversicherung innerhalb von drei Monaten nach Ihrem Arbeitsbeginn.
  • Arbeitnehmer, deren Mitgliedschaft zuvor durch ein Arbeitsverhältnis im Ausland endete und die innerhalb von zwei Monaten nach ihrer Rückkehr in Deutschland eine Beschäftigung aufnehmen, deren Gehalt über der Jahresarbeitsentgeltgrenze liegt. Dafür benötigen wir Ihre Beitrittserklärung zur freiwilligen Krankenversicherung innerhalb von drei Monaten nach Ihrer Rückkehr nach Deutschland.
  • Neugeborene, für die eine Familienversicherung ausgeschlossen ist, weil der mit dem Kind verwandte Ehegatte des Mitglieds kein Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse ist und dessen Gesamteinkommen die Einkommensgrenzen übersteigt. Voraussetzung für einen Beitritt: Der Elternteil, der bereits Mitglied ist, war in den letzten fünf Jahren vor der Geburt mindestens 24 Monate oder unmittelbar vor der Geburt ununterbrochen mindestens 12 Monate gesetzlich versichert.
  • Spätaussiedler sowie deren gemäß § 7 Abs. 2 Satz 1 des Bundesvertriebenengesetzes leistungsberechtigten Ehegatten und Abkömmlinge, die bislang in ihrem vorherigen ausländischen Wohnort gesetzlich krankenversichert waren. Dafür benötigen wir Ihre Beitrittserklärung zur freiwilligen Krankenversicherung innerhalb der ersten sechs Monate Ihres Aufenthaltes in Deutschland oder innerhalb von drei Monaten nach Ende Ihres Bezugs von Arbeitslosengeld II.
  • Schwerbehinderte Menschen unter 30 Jahren, vorausgesetzt die zu versichernde Person, ein Elternteil, Ehegatte oder Lebenspartner waren in den letzten fünf Jahren vor dem Beitritt mindestens drei Jahre gesetzlich versichert. Dafür benötigen wir Ihre Beitrittserklärung zur freiwilligen Krankenversicherung innerhalb von drei Monaten nach Feststellung der Behinderung nach § 68 des SGB IX.

Wie werden die Beiträge der freiwilligen Versicherung berechnet?

Die gesetzlichen Vorgaben für die Berechnung der Beiträge im Rahmen einer freiwilligen Versicherung sind umfassend. Maßgebliche Faktoren sind Art und Höhe der Einnahmen sowie die Zugehörigkeit zu einem bestimmten Personenkreis.

Neue Beitragsbescheide im Januar

Muenzenstapel

Beitragssätze und Bemessungsgrenzen

Zum 01.01.2017 werden die Rechengrößen der Sozialversicherung und der Beitragssatz zur Pflegeversicherung angepasst. Versicherte, die ihre Beiträge selbst an uns zahlen, erhalten im Januar einen Bescheid über ihre neuen Beiträge.

Deshalb ändert sich der Beitrag ab 01.01.2017:

  • Der Beitragssatz zur Pflegeversicherung ändert sich durch das Pflegestärkungsgesetz für Kinderlose von bisher 2,6 % auf 2,8 %, für Eltern von bisher 2,35 % auf 2,55 %.
  • Die Beitragsbemessungsgrenzen, die vom Gesetzgeber jährlich festgelegt werden, wurden angehoben. Die für die meisten freiwillig Versicherten gültigeMindestbemessungsgrenze steigt von 968,33 Euro auf 991,67 Euro, für Selbstständige beträgt die Mindestbemessungsgrenze anstatt 2.178,75 Euro nun 2.231,25 Euro. Die Höchstbemessungsgrenze erhöht sich von 4.237,50 Euro auf 4.350,00 Euro. 

Der kassenindividuelle Zusatzbeitragssatz der BKK Mobil Oil bleibt hingegen unverändert bei 1,1 %.

 

Detailinformationen zu den unterschiedlichen Personenkreisen

Die freiwillige Versicherung umfasst viele Personenkreise. Wir haben für Sie Informationen als PDF zum Download bereitgestellt.

Freiwillige Versicherung für Arbeitnehmer

Die Jahresarbeitsentgeltgrenze ändert sich jedes Jahr. Die Grenze für 2018 wird Ende 2017 bekanntgegeben.

Für Sie als Arbeitnehmer endet Ihre Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung, wenn Ihr regelmäßiges Jahresarbeitsentgelt die gesetzlich festgelegte Grenze in zwei aufeinanderfolgenden Kalenderjahren übersteigt. Ihre bisherige Pflichtversicherung wird in diesem Fall als freiwillige Krankenversicherung fortgeführt.

Beispiel:
Liegt Ihr regelmäßiges jährliches Jahresarbeitsentgelt in 2017 über der Grenze von 57.600,00 Euro und dann voraussichtlich auch über der Jahresarbeitsentgeltgrenze in 2018, endet Ihre Versicherungspflicht zum 31.12.2017.

Wer überprüft das Überschreiten der Jahresarbeitsentgeltgrenze?

Ihr Arbeitgeber prüft, ob bei Ihnen sowohl aktuell als auch in vorausschauender Betrachtung die Jahresarbeitsentgeltgrenze des nächsten Jahres überschritten wird. Dabei gilt nur das regelmäßige Gehalt, auf das Sie als Arbeitnehmer einen Rechtsanspruch haben (zum Beispiel aufgrund eines Tarifvertrags, einer Betriebsvereinbarung oder einer Einzelabsprache). Einmalzahlungen wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld werden bei der Ermittlung mitgerechnet, wenn sie mit hinreichender Sicherheit mindestens einmal jährlich zu erwarten sind. Familien- und Kinderzuschläge werden nicht berücksichtigt.

Ihr Arbeitgeber übersendet uns eine Änderungsmeldung, sobald Ihr Gehalt die Jahresarbeitsentgeltgrenze übersteigt. Dann können Sie freiwilliges Mitglied bei der Betriebskrankenkasse Mobil Oil werden.

Wie berechnen sich die Beiträge?

Der Beitragsberechnung werden Ihre monatlich Einnahmen entsprechend der Höhe der jeweils geltenden Beitragsbemessungsgrenze zugrunde gelegt. Im Jahr 2017 liegt diese Grenze bei monatlich 4.350,00 Euro brutto. Auch wenn Ihr monatliches Bruttogehalt darüber liegt, werden die Beiträge nur von 4.350,00 Euro berechnet.  

Die Beitragssätze werden von der Bundesregierung festgelegt und gelten für alle Krankenkassen gleichermaßen. Bei der Berechnung Ihres Krankenversicherungsbeitrags wird der allgemeine Beitragssatz von derzeit 14,6 % oder der ermäßigte Beitragssatz von 14,0 % des Bruttogehaltes sowie – je nach Krankenversicherung – der individuelle Zusatzbeitragssatz von 1,1 % zugrunde gelegt. Der Pflegeversicherungsbeitrag beträgt 2,55 %  und 2,8 % für Kinderlose.

Beiträge ab dem 01.01.2017

  Kranken­versicherung Zusatzbeitrag
BKK Mobil Oil
Pflege­versicherung
allgemeiner Beitragssatz 635,10 Euro 47,85 Euro 110,93 Euro*
ermäßigter Beitragssatz 609,00 Euro 47,85 Euro 110,93 Euro*

*Sofern Sie kinderlos sind und das 23. Lebensjahr vollendet haben, zahlen Sie einen Zuschlag zur Pflegeversicherung von monatlich 10,87 Euro. 

Wer zahlt die Beiträge?

Auch freiwillig Krankenversicherte erhalten einen Beitragszuschuss vom Arbeitgeber.

Sie müssen auch als freiwillig Krankenversicherter Ihre Beiträge nicht komplett allein zahlen, sondern erhalten einen Beitragszuschuss zur Kranken- und Pflegeversicherung von Ihrem Arbeitgeber.

Sie können Ihren Monatsbeitrag entweder per SEPA-Mandat von Ihrer Krankenkasse einziehen lassen oder überweisen. Ein Dauerauftrag ist schnell eingerichtet. Oder Ihr Arbeitgeber übernimmt das für Sie. Sprechen Sie das von Ihnen beiden bevorzugte Vorgehen zuvor miteinander ab. Wenn Sie die Beiträge an uns entrichten, erhalten Sie einen Beitragsbescheid.

Sie erhalten von Ihrem Arbeitgeber auf Antrag einen monatlichen Beitragszuschuss zur Krankenversicherung von 317,55 Euro beim allgemeinen Beitragssatz, 304,50 Euro beim ermäßigten Beitragssatz und zur Pflegeversicherung von 55,46 Euro.

Wir senden Ihnen gern eine Bescheinigung zur Vorlage beim Arbeitgeber zu (§ 257 Sozialgesetzbuch V), sofern dieser Ihnen den Zuschuss nicht schon automatisch gewährt.

Allgemeiner oder ermäßigter Beitragssatz?

Jeder Arbeitnehmer mit Anspruch auf Krankengeld ab der siebten Woche bezahlt den allgemeinen Beitragssatz von 14,6 %. Der ermäßigte Beitragssatz von 14,0 % ist zum Beispiel von Altersteilzeitbeschäftigten in der Freistellungsphase zu zahlen, da hier der Krankengeldanspruch wegfällt.

Freiwillige Versicherung für Selbstständige

Sie sind hauptberuflich selbstständig und bereits gesetzlich krankenversichert? Dann setzt die freiwillige Versicherung mit dem Tag nach dem Ende der Pflichtmitgliedschaft beziehungsweise dem Ende der Familienversicherung automatisch ein.

Berechnung Ihrer Beiträge

Bei Einnahmen aus Ihrer selbstständigen Tätigkeit ist Ihr Gewinn maßgebend.

Der Beitragsberechnung von hauptberuflich Selbstständigen werden grundsätzlich Einnahmen in Höhe der Beitragsbemessungsgrenze zugrunde gelegt. Dieser Wert beträgt monatlich 4.350,00 Euro.

Nur wenn Sie geringere Einnahmen nachweisen, erfolgt die Beitragsberechnung auf Grundlage der tatsächlichen Einkommenshöhe unter Berücksichtigung der gesetzlich festgelegten Mindestbemessungsgrenze von 2.231,25 Euro.

Bei der einkommensbezogenen Beitragsberechnung zählen alle Einnahmen, die Sie für Ihren Lebensunterhalt verbrauchen oder verbrauchen könnten, zu den beitragspflichtigen Einnahmen. Der Begriff „Einnahmen“ bezieht sich auf die Brutto-Einnahmen. Bei Einnahmen aus selbstständiger Tätigkeit ist Ihr Gewinn maßgebend.

Ihre Beiträge werden höchstens von der Beitragsbemessungsgrenze berechnet und nicht darüber hinaus.

Ihre Einnahmen liegen unter der Mindestbemessungsgrenze?

Sollten Ihre Einnahmen die Mindestbemessungsgrenze von 2.231,25 Euro unterschreiten, können Ihrer Beitragsberechnung unter bestimmten Voraussetzungen auf Antrag auch niedrigere Einnahmen zugrunde gelegt werden – mindestens aber 1.487,50 Euro.

Bei der Prüfung, ob eine solche „Beitragsentlastung“ vorgenommen werden kann, sind insbesondere Ihr Einkommen und Vermögen sowie das Einkommen und Vermögen von Personen, die mit Ihnen in einer Bedarfsgemeinschaft leben, zu berücksichtigen.

Die Berücksichtigung des Einkommens der Bedarfsgemeinschaft dient dabei lediglich als Grundlage für die Prüfung der möglichen Beitragsentlastung und nicht für die Beitragsberechnung an sich.

Zur Bedarfsgemeinschaft gehören Sie und

  • Ihr nicht dauernd getrennt lebender Ehegatte oder
  • Ihr nicht dauernd getrennt lebender Lebenspartner oder
  • die Person, die mit Ihnen in einer eheähnlichen Gemeinschaft lebt.

Für jedes in der Bedarfsgemeinschaft lebende Kind, das die Voraussetzungen für eine Familienversicherung erfüllt, ist ein Betrag von 595,00  Euro vom Einkommen der Bedarfsgemeinschaft abzusetzen (das Kind muss von Ihnen oder Ihrem in der Bedarfsgemeinschaft lebenden Partner sein).

Wenn die Hälfte des Einkommens der Bedarfsgemeinschaft den Betrag von 2.231,25 Euro unterschreitet, ist dies ein Indiz für eine mögliche Beitragsentlastung.

Die Beitragsentlastung ist ausgeschlossen, wenn

  • die Bedarfsgemeinschaft steuerpflichtige Einkünfte aus Kapitalvermögen hat. (Im Steuerbescheid ist das der ausgewiesene Betrag nach Abzug der Werbungskosten und des Sparerfreibetrags.)
  • die Bedarfsgemeinschaft positive oder negative Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung hat.
  • Ihr Vermögen oder das Vermögen Ihres in der Bedarfsgemeinschaft lebenden Partners den Betrag von 11.900,00 Euro übersteigt.

Die Minderung der Beitragsbemessung erfolgt nur mit Antrag auf Beitragsentlastung. Sofern Sie glauben, dass diese Regelung auf Sie zutreffen könnte, sprechen Sie uns bitte an.

Erfüllen Sie die Voraussetzungen für die Beitragsentlastung, erfolgt die veränderte Beitragsbemessung zum ersten Tag des auf die Antragstellung folgenden Monats.

Wichtig für Existenzgründer

Die Mindestbemessungsgrenze bei Existenzgründern beträgt nur 1.487,50 Euro.

Im Sinne der gesetzlichen Krankenversicherung sind Sie dann Existenzgründer, wenn Sie aufgrund Ihrer selbstständigen Tätigkeit einen Gründungszuschuss oder Einstiegsgeld nach § 16 b SGB II von der Agentur für Arbeit erhalten.

Für Existenzgründer gelten hinsichtlich der Beitragsberechnung grundsätzlich dieselben Bestimmungen, wie für alle hauptberuflich Selbstständigen. Mit einer Ausnahme: Die Mindestbemessungsgrenze beträgt nur 1.487,50 Euro. Ein Antrag auf Beitragsentlastung und die Erfüllung der Voraussetzungen für eine Beitragsentlastung ist bei Existenzgründern nicht erforderlich.

Auch der Gründungszuschuss unterliegt der Beitragspflicht; allerdings abzüglich der Pauschale zur Sozialversicherung.

Einkommensnachweise

Eine rückwirkende Prüfung erfolgt auch dann, wenn Sie zwischenzeitlich Ihre selbstständige Tätigkeit aufgegeben haben oder auch woanders versichert sind.

Alle Einnahmen sind geeignet nachzuweisen. Ein Nachweis für die Einnahmen aus der selbstständigen Tätigkeit ist nur erforderlich, wenn die Beiträge von Einnahmen unterhalb der Beitragsbemessungsgrenze berechnet werden sollen. Als Nachweis darf nur der letzte vorliegende Einkommenssteuerbescheid anerkannt werden. Die darin ausgewiesenen Einnahmen liegen der Beitragsberechnung so lange zugrunde bis Sie den nächsten Einkommenssteuerbescheid erhalten.

Solange Ihnen noch kein Steuerbescheid vorliegt, erfolgt die Beitragsberechnung anhand Ihrer geschätzten Einnahmen unter Vorbehalt. Die Beitragsberechnung unter Vorbehalt erfolgt nur bei geschätzten Einnahmen unter der Beitragsbemessungsgrenze.        

Sobald Sie den ersten Steuerbescheid erhalten und uns dieser in Kopie vorliegt, werden wir die Beitragseinstufung rückwirkend prüfen. Ergeben sich daraus höhere Einnahmen, werden Beiträge nachträglich erhoben. Ergeben sich niedrigere Einnahmen, wird Ihnen der Differenzbetrag selbstverständlich erstattet, sofern Sie nicht bereits den Mindestbeitrag gezahlt haben.

Die rückwirkende Prüfung der Vorbehaltseinstufung erfolgt auch dann, wenn Sie die selbstständige Tätigkeit bis dahin bereits aufgegeben haben oder zwischenzeitlich anderweitig versichert sind.

Beitragssätze

Bei der Berechnung Ihres Krankenversicherungsbeitrags wird grundsätzlich der ermäßigte Beitragssatz von 14,0 % zugrunde gelegt. Hinzu kommt der kassenindividuelle Zusatzbeitrag von 1,1 %.

Lediglich für Renten und Versorgungsbezüge ist bei der Beitragsberechnung der allgemeine Beitragssatz von 14,6 % maßgeblich. Hinzu kommt auch hier der kassenindividuelle Zusatzbeitrag von 1,1 %.

Der Pflegeversicherungsbeitrag liegt bei 2,55 %. Nach dem Kinderberücksichtigungsgesetz zahlen Kinderlose einen Beitragszuschlag in der Pflegeversicherung von 0,25 %. Ausgenommen von diesem Zuschlag sind alle Personen, die das 23. Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder vor dem 01.01.1940 geboren sind.

An alle Eltern

Als Nachweis, dass Sie nicht kinderlos sind, reicht uns die Kopie der Geburtsurkunde Ihres Kindes oder Ihre Lohnsteuerkarte. 

Einnahmen von Ehe- oder Lebens­partnern werden berücksichtigt

Für Existenzgründer und Selbstständige, die die Voraussetzungen für eine Beitragsentlastung erfüllen und diese beantragt, haben gilt:

Sofern Sie eigene Einnahmen unterhalb der Beitragsbemessungsgrenze nachweisen, werden die Einnahmen Ihres Ehe- oder Lebenspartners nach dem LPartG bei der Beitragsberechnung ebenfalls berücksichtigt, wenn dieser nicht gesetzlich versichert ist.

Das gilt dann nicht, wenn Ihre eigenen Einnahmen

  • den Betrag von 2.175,00 Euro übersteigen oder
  • die Einnahmen Ihres Ehe- bzw. Lebenspartners übersteigen.

Sind die Einnahmen Ihres Ehe- oder Lebenspartners zu berücksichtigen, werden für die Beitragsbemessung zuerst Ihre eigenen Einnahmen und danach die Einnahmen Ihres Ehe- oder Lebenspartners herangezogen.

Die Beiträge werden von der Hälfte der Summe dieser Einnahmen, mindestens jedoch von 1.487,50 Euro und höchstens  von 2.175,00 Euro berechnet.

Ist Ihr Ehe- oder Lebenspartner gesetzlich versichert, werden dessen Einnahmen nicht berücksichtigt. Die Beitragsberechnung erfolgt dann nur von Ihren eigenen Einnahmen und höchstens von 4.350,00 Euro monatlich.

Kinderfreibeträge

Aktuelle Freibeträge

  • für familienversicherte 
    Kinder: 595,00  Euro
  • für nicht familienversicherte Kinder: 991,67 Euro

Von den Einnahmen Ihres Ehe- oder Lebenspartners wird für jedes gemeinsame* unterhaltsberechtigte Kind ein Freibetrag abgezogen, wenn:

  • das Kind in der Familienversicherung versichert ist

oder

  • das Kind nur deshalb nicht in der Familienversicherung ist, weil das Gesamteinkommen Ihres Ehe- oder Lebenspartners den zulässigen Grenzbetrag übersteigt und höher als Ihr Gesamteinkommen ist.

*nur leibliche und adoptierte Kinder; keine Stiefkinder

Entscheidungshilfe: gesetzlich oder privat

Wer viel arbeitet, gutes Geld verdient und in eine private Krankenkasse wechseln könnte, erwartet selbstverständlich auch dementsprechende Leistungen. Die Entscheidung für ein Krankenkassensystem ist aber meist eine Entscheidung fürs Leben: Eine Rückkehr aus der privaten in die gesetzliche Krankenversicherung ist später im Regelfall nicht mehr möglich.

Mit Sicherheit gut versorgt

Schon der Regelleistungskatalog der gesetzlichen Krankenkasse bietet eine umfassende Gesundheitsversorgung, deren Qualitätsstandards gesetzlich geregelt sind. Davon profitieren Sie mit Sicherheit – ganz gleich, wie sich Ihre individuelle Lebenssituation entwickelt.

Einkommensabhängige Beitragssätze und Höchstgrenzen für Zuzahlungen und Krankenhausaufenthalte machen Ihren Versicherungsschutz stabil:

  1. Auch, wenn Ihr Einkommen beispielsweise durch einen Arbeitsplatzwechsel geringer wird, bleibt Ihre Gesundheitsversorgung gleich umfassend – während Ihre Beiträge sinken.
  2. Ihre Kinder sind über die Familienversicherung ebenfalls abgesichert – kostenlos. Wenn Sie erkranken, müssen Sie nicht finanziell in Vorleistung gehen – die Abrechnung erfolgt im Regelfall direkt zwischen Arzt oder Krankenhaus und Krankenkasse.
  3. Auch Ihre Beiträge steigen im Krankheitsfall nicht. Und für eine umfassendere Gesundheitsversorgung, die beispielsweise Alternative Heilmethoden oder Reiseschutzimpfungen umfasst, bieten viele gesetzliche Krankenkassen weitergehende Zusatzleistungen an.

Bevor Sie wechseln, sollten Sie deshalb prüfen:

Leistungen & Vorteile

  • Wie haben sich die Beiträge der privaten Krankenversicherung in den letzten 5 Jahren entwickelt?
  • Wie hoch ist der Beitrag zum Versicherungsbeginn? Wie hoch in 10, 15, 20 Jahren?
  • Wie entwickelt sich der Beitragssatz im Verhältnis zu Ihren Rentenansprüchen?
  • Gibt es eine Selbstbeteiligung? Und kann diese wie der Tarif einfach angehoben werden?
  • Ist die Familienplanung mit berücksichtigt? Stichwort: kostenlose Mitversicherung.
  • Führen Vorerkrankungen zu Risikozuschlägen?
  • Ist eine Rückkehr in die gesetzliche Krankenkasse möglich?
  • Altersrückstellung: Was passiert mit Ihrer Rückstellung, sofern Sie in der privaten Versicherung das Versicherungsunternehmen wechseln?
  • Können chronische Erkrankungen oder teure Behandlungen zu Beitragssatzerhöhungen führen oder einen Ausschluss zur Folge haben?

Gute Gründe für die BKK Mobil Oil

  • Beitragsrückerstattung bis zu 600,00 Euro im Jahr
  • 200,00 Euro Sportzuschuss
  • erweiterte Krebsvorsorgeuntersuchungen

Krankenkassenwechsel - so einfach geht's

  1. Alte Krankenkasse kündigen

  2. Online bei der BKK Mobil Oil anmelden

  3. Wir kümmern uns um den Rest

    Fertig

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