vertragsabschluss

Themenfelder

Neben klassischen Gesundheitsmaßnahmen im Rahmen der Handlungsfelder stehen Unternehmen im Bereich des Gesundheitsmanagements auch vor einer Vielzahl gesellschaftlicher und rechtlicher Herausforderungen, wie z. B. längere Lebensarbeitszeiten, steigende Anforderungen an die Mitarbeiter, technischer Fortschritt, längere Ausfallzeiten durch schwerwiegende Erkrankungen u. v. m.

 

Auch bei diesen alltäglichen Anforderungen an Ihr Unternehmen bieten wir Ihnen Beratungs- und Unterstützungsangebote wie z. B. zu den Themen Demografischer Wandel, Betriebliches Eingliederungsmanagement, Psychische Gefährdungsbeurteilung und Gesunde Führung.

 

 

Demografischer Wandel

alter Mann hobelt in Werkstatt

Demografischer Wandel in der Arbeitswelt
Die Anforderungen in der modernen Arbeitswelt haben sich stark verändert. Genau wie das Durchschnittsalter der Beschäftigten. Laut Statistik werden im Jahr 2050 über die Hälfte der Bevölkerung 50 Jahre und älter sein. Parallel dazu kennzeichnet sich das Krankheitsspektrum durch die Zunahme chronisch degenerativer und psychischer Erkrankungen aus.

Insbesondere Funktionen wie das Seh- und Hörvermögen oder die Muskelkraft nehmen mit zunehmendem Alter ab. Aber das Leistungsniveau der Beschäftigten geht nicht mit dem Älterwerden zurück. Es entstehen viel mehr weitere Fähigkeiten und Kenntnisse wie z. B. Arbeitserfahrung, sprachliche Gewandtheit und ein Sicherheitsbewusstsein, welche sich erst im Laufe der Jahre entwickeln.

Vor diesem Hintergrund ist es daher wichtig, Strategien und Strukturen zu schaffen, um die Leistungsfähigkeit, das Wohlbefinden und die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erhalten und zu fördern. Auch im Wettbewerb um qualifizierte Nachwuchskräfte spielt die Arbeitgeberattraktivität eine zentrale Rolle.

Daher sollten Rahmenbedingen geschaffen werden, die dazu dienen Beruf und Familie zu vereinbaren, Arbeitsbedingungen an die Bedürfnisse der Mitarbeiter anzupassen und ihre Gesundheit zu fördern.

Folgende Maßnahmen bieten sich bei der Bewältigung dieser Herausforderungen an:

  • Arbeitsplatzgestaltung: Achten Sie bei der Gestaltung von Arbeitsplätzen auch auf die spezifischen Eigenschaften Ihrer älteren Beschäftigten und berücksichtigen Sie diese bei Ihren Planungen.
  • Gesundheitsförderung: Bieten Sie Ihren Mitarbeitern umfassende gesundheitsfördernde Maßnahmen wie z. B. Wirbelsäulengymnastik, Ernährungsberatung, Entspannungskurse und Führungskräfteseminare (gesundheitsorientiertes Führen) an.
  • Weiterbildung: Bieten Sie Ihren Mitarbeitern am Arbeitsplatz handlungsorientierte Unterstützung an.
  • Patenschaftsmodelle: Mit Mentoren- und Patenschaftsmodellen schaffen Sie neue Motivation für Ihre älteren Beschäftigten sowie Ansporn und Unterstützung für neue Berufsstarter im Unternehmen.
  • Stärkung der Ausbildung: Setzen Sie verstärkt auf die Ausbildung eigener Fachkräfte. Diese müssen frühzeitig an das Unternehmen gebunden werden. Neben einer angemessenen Vergütung spielen auch umfangreiche Sozialleistungen und ein gutes Gesundheitsmanagement eine wichtige Rolle.

Betriebliches Eingliederungsmanagement

Seit 2004 sind Arbeitgeber nach § 84 Abs. 2 SGB IX gesetzlich dazu verpflichtet, Mitarbeiter, die innerhalb der letzten zwölf Monate länger als sechs Wochen arbeitsunfähig waren, ein BEM anzubieten.

Das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) umfasst verschiedene Maßnahmen, die dazu dienen, Mitarbeiter mit gesundheitlichen Problemen oder einer Behinderung dauerhaft an einen geeigneten Arbeitsplatz einzusetzen.

Dabei sind folgende Aspekte zu berücksichtigen:

  • Ist eine Rückkehr des Mitarbeiters an den alten Arbeitsplatz möglich?
     
  • Wie kann der Arbeitsplatz und die Umgebung optimiert werden, um eine Belastung zu vermeiden?
     
  • Welche Institutionen bieten fachliche und ggf. finanzielle Unterstützung an?

Wir stehen Ihnen beim Aufbau oder der Optimierung Ihres Betrieblichen Eingliederungsmanagements beratend zur Seite und unterstützen Sie.

Unsere Unterstützungsmöglichkeiten

  • gemeinsame Erstellung eines Leitfaden für das BEM in Ihrem Unternehmen
  • Einrichtung eines Steuerkreises BEM
  • Gestaltung von Informationsmaterialien, Flyern oder Dienstvereinbarungen
  • Beratung bei der Umsetzung von Integrationsmaßnahmen

Darüber hinaus nennen wir Ihnen verschiedene Kostenträger, die Sie finanziell bei der Umsetzung unterstützen können.

Psychische Gefährdungsbeurteilung

Betroffene, die aufgrund einer psychischen Störung krankgeschrieben werden, bleiben durchschnittlich 40 Tage zu Hause - bei Muskel-Skelett-Erkrankungen sind es halb so viele Tage.

BKK Gesundheitsreport 2015

Laut Arbeitsschutzgesetzt ist jedes Unternehmen verpflichtet, regelmäßig eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen. Seit Ende 2013 sind im Zuge dieser Gefährdungsbeurteilung auch explizit psychische Belastungsfaktoren bei der Arbeit zu beurteilen.

Unsere Unterstützungsmöglichkeit im Zuge unserer ganzheitlichen konzeptionellen BGM-Ausrichtung bezieht sich hierbei auf die Prozessbegleitung für die Durchführung einer systematischen Vorgehensweise.

Wie auch bei der Beurteilung anderer Gefährdungsfaktoren läuft die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen in folgenden Schritten ab. Wichtig ist, dass der gesamte Prozess des Verfahrens durchgeführt und dokumentiert wird.

  1. Planung und Vorbereitung
  2. Festlegung der Tätigkeiten/Bereiche
  3. Erfassung der psychischen Belastungen
  4. Beurteilung der psychischen Belastungen
  5. Maßnahmenableitung
  6. Maßnahmenumsetzung
  7. Wirkungskontrolle
  8. Fortschreibung und Dokumentation

Wir stehen Ihnen bei der Planung und Organisation der Gefährdungsbeurteilung beratend zur Seite und unterstützen Sie.

Ihre Vorteile

  • gemeinsame Prozessgestaltung für die Berücksichtigung von psychischen Belastungsfaktoren
  • Unterstützung und Beratung bei der Auswahl eines für Sie passenden Erhebungsinstruments 
  • Einrichtung eines Arbeitskreise psychische Gefährdungsbeurteilung
  • Gestaltung von Informationsmaterialien, Abstimmung mit Führungskräften und die Information Ihrer Mitarbeiter
  • Durchführung von vertiefenden Analysen (Workshopdesign)

Gesund Führen

fröhlicher Mann im Meeting

Führungskräfte sind ein entscheidender Faktor für die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter. Gleichzeitig sind Führungskräfte selbst aber auch Mitarbeiter. Daher ist es wichtig, dieser Gruppe spezifische Instrumente an die Hand zu geben. Im Mittelpunkt stehen die Steigerung und der Erhalt der Arbeitsfähigkeit, die durch Führung mit ihren individuellen und arbeitsorganisatorischen Möglichkeiten entscheidend beeinflusst wird.

Gesund Führen - Unsere Unterstützungsmöglichkeiten

  • Vorträge (zum Thema "Führungskräfteverhalten")
  • Seminare (z. B. "Gesundheitsorientierte Mitarbeiterführung")
  • Workshops (z. B. "Das Mitarbeitergespräch")
Kontakt

Team Prävention und Gesundheitsförderung

Betriebskrankenkasse Mobil Oil 20091 Hamburg